Sind es Pläne die im Sand verlaufen, oder kommt der X1000 auf den Markt? Angeblich hat der Hersteller A-EON einen Produzenten für die Hardware aufgetrieben, Varisys. Steht der Produktion nun noch etwas im Weg?
Bei ars technica gibt es einen Artikel über AmigaOS 4.1. Jeremy Reimer stellt zuerst einmal die komplizierte Lage da und geht dann eingehend auf die Neuerungen von OS 4.1 ein.
Der Durchbruch steht nun bevor, Amiga überall. Denn die neueste Version des AmigaOS läuft auf jeder Hardware, dank Virtualisierung beziehungsweise Emulation. Bill McEwen spricht davon, das Anwendungen auf allen Systemen laufen, von embedded Devices bis hin zum Desktop. Womit man dem Problem geschickt aus weicht, zwar ein OS zu haben, aber keine Hardware auf der es läuft. Jetzt läuft es überall.
Für diese traditionell bahnbrechende AmigaOS Version gibt es ein Entwickler-Set (software developer kit) auf der Entwickler-Seite von http://www.amiga.com nach Anmeldung als Entwickler. Das Interview mit Bill McEwen führte TheRegister auf der CES und ist dort zu sehen.
Am 23ten Juli 1985 wurde mit viel Brimborium und Prominenz der Commodore Amiga 1000 der Welt vorgestellt. Der damals sehr elegante und leistungsfähige Computer debütierte mit einigen techn- Schmankerln, die bis dahin weit teureren Rechner vorbehalten waren. Z.B. Multitasking war mit Amiga 1000 kein Fremdwort mehr, allerdings auch die GuruMeditation nicht. An den Erfolg des C64 konnte die Amiga Reihe hingegen nicht anknüpfen. Commodore ging später Pleite, die Rechte an Amiga hin und her und eine Darstellung dessen alleine würde einen teilweise spannenden Roman abgeben, den Rahmen hier aber allemal sprengen.
Noch heute hat dieser Rechner eine treue Fangemeinde, besonders in Deutschland.
Ach nö? Jetzt nochmal Amiga? War der erste Gedanke. Falls es klappt warte ich dann auf die Wiedergeburt des C64ers. Ganz da ist er noch nicht, der Amigo-light, ein EFIKA mit AROS. Was dazu fehlt ist die Serienproduktion des Efikas zu den versprochenen Konditionen und natürlich die Portierung von AROS. Oder man wartet auf Morphos 2.0. Also nach dem Motto von Duke-Nukem-Forever: Es läuft wenn es läuft.
Mehr bei: BBRV und OSnews.
Das "Samantha" Mini-ITX Board mit einem PPC440EP SoC bis zu 667 MHz bietet onboard Grafik, Sound und einen FPGA. Amiga-news.de hat die genauen Spezifikationen zusammengefasst. Die erste Serienhardware für Entwickler soll ab 370 - 399 EUR zzgl. MwSt. kosten und wendet sich hauptsächlich an Industriekunden, die AmigaOS4 oder Linux einsetzen möchten.
IRC Chatlog (Zusammenfassung)
Aufgenommene Rede von Bill McEwen, Amiga Inc.
Bild des "SAM440EP"
Seit einiger Zeit schien bei der Firma aus USA Sendepause zu herrschen. Die Amiga.org Community hatte brennende Fragen auf dem Herzen, zu denen nun die Mutterfirma Rede und Antwort stand.