Potpourri im Mai 2011 - Update

Es ist mal wieder Zeit ein Potpourri zusammen zu schreiben. Mit Konzentration auf Apple und Samsung. Es wird lustig.

Vorkenntnisse die ohne Beleg bleiben. Apple ist ein Abnehmer von Samsungs Flash-Speicher. Angeblich kauft Apple fast die gesamte Produktion auf. Seit Jahre. Apple benötigt die für die iPods, inzwischen auch für die Paddles und Laptops.

Samsung ist ein Großkonzern. Dem zeitweise nachgesagt wurde, Interesse an AMD zu haben, um sich gegen Intel zu positionieren. Das benötigt man inzwischen nicht mehr, wenn man auf ARM setzt. Samsung fertigt mit den jeweiligen Töchtern Smartphones mit Andoid und Windows, sowie Laptops in unüberschaubarer Anzahl mit Windows. Selbst MP3-Player sind erhältlich.

Trotz allem ist der Wettbewerber Apple Großkunde im Konzern und eigentlich auf Samsung angewiesen?

Dinge können sich ändern. Und zwar dann, wenn sich Machtverhältnisse verschieben. Geht man davon aus, das Großkonzerne Analysten-Berichte etwas eher bekommen als die Allgemeinheit, dann gibt es nachvollziehbare Gründe, wieso Apple den eigenen Lieferanten mit Klagen überzieht. Siehe Tageschau - Apple verklagt Samsung wegen Produktpiraterie.

Samsung Smartphones werden sich besser verkaufen als Apples JesusPhone. Siehe Android Smartphones - Bestellungen für Android Handy Samsung Galaxy S2 toppen iPhone. Samsung produziert mit Google Laptops für ChromeOS. Siehe heise - Google greift im Notebook-Markt an. Mag man bei den Paddles Samsung nicht als richtigen Wettbewerber sehen, so liegt das daran, dass Samsung viel Wert auf die Paddles legt. Aber feststellen musste, dass die bisher erhältlichen Samsung Galaxy Pads nicht das Zeug hatten um gegen Apples iPad2 zu punkten. Samsung gibt nicht auf, man wird verbesserte Modelle bringen, die es mit Apples iPad aufnehmen können. Siehe Engadget - Samsung finds parts of Galaxy Tab 10.1 'inadequate' compared to iPad 2, reconsiders pricingy. Die Vereinbarung zwischen ARM und Samsung über Grafikkerne für ARM CPUs werden so langsam auch Früchte tragen. Siehe Samsung - Samsung and ARM Expand Relationship to Drive Graphics Processing for Future Mobile and Consumer Products. Und das Samsung Kenntnis hat, wie man ARM CPUs zusammen stellt und produziert, da überzeugt Samsung mit Leichtigkeit. Siehe Samsung - Application Processor > Cortex A9 Series > Exynos 4210.

Für mich kommt ist es nicht überraschend, wenn das Verhältnis zwischen Samsung und Apple so langsam eine andere Bewertung erfährt. Wieso sollte man die Produktion eines potenten Wettbewerbers Auslasten und dessen Produktionskosten minimieren?

Und die Klagen zeigen vor allem eines: Wie gereizt, empfindlich Apple bezüglich Umsätze und Aussichten ist.

Da erstaunt es mich dann schon, wenn ich solche Meldungen bei Mac-Fanzines lese: MacRumors - Samsung 2560x1600 Tablet LCD Paves Way for iPad Retina Display.

Glauben die Mac-Fanbois wirklich allen ernstes, Samsung liefert das 300dpi Display an Apple? Nachdem Samsung erklärt hat, bessere Paddles als Apple bauen zu wollen? Von Apple verklagt wurde und die Gegenklage auf den Weg gebracht hat. Danach glaubt man immer noch, das Samsung so ein Alleinstellungsmerkmal überhaupt, wahrscheinlich noch exklusiv, an Apple verkauft?

Ich freue mich schon mal auf Samsung Andoid Super Galaxy Paddles.

Update:
Nicht nur ich freue mich auf das 2560x1600 Samsung Tab III, auch Paul Taylor. Wer mehr lesen will: The Inquirer - Nuovoyance and Samsung demo ultra-high resolution touchscreens.

Kommentare

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Ubuntu 11.04 PowerPC

Die Version 11.04 PPC wurde bisher noch nicht veröffentlicht. Wer sie denoch installieren möchte, greift auf den letzten Daily-Build der Alternate Installer CD zurück. Alle anderen CDs/DVDs finden das Standard-Repository nicht.

Genaue Anleitung:

0. Make sure the PPC Computer is connected to the internet over ethernet.
1. Boot alternate installer iso.
2. At the prompt do a CLI install for PPC:

Code:

cli-powerpc64

3. Go through the installer normally.
4. When you're asked for a mirror for the repos, use:

Code:

ports.ubuntu.com

5. Finish installer and reboot.
6. Log in at the command line.
7. Install Ubuntu desktop using:

Code:

sudo apt-get update && sudo apt-get install xorg ubuntu-desktop

8. Reboot.

Ich nutze zur Zeit Edubuntu 11.04 PowerPC und bin zufrieden. Ich habe aber festgestellt, dass zur Zeit keine Updates hergestellt werden und damit der Veröffentlichungstermin für 11.04 PPC noch in weiter Ferne liegt.

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Na super

Sieht so aus als ob der Bug mit dem mirror auch nicht mehr behoben wird:

https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/choose-mirror/+bug/756719

Das war's dann wohl mit Ubuntu. Naja.

*Seufz*

Ubuntu 11.04 PowerPC

Schade :( Also bei mir läuft es eigentlich gut. Aber ich befürchte, dass es wirklich die letzte Version war :( Updates gibt es auch nicht mehr :( Aber wir haben noch Debian. Ich werde später auf Debian 7 umsteigen. Es gibt einen Patch, damit die Farben von den Icons im Unity-Dock richtig angezeigt werden:

http://ubuntuforums.org/showpost.php?p=10822941&postcount=13

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Wird echt langsam Zeit

für neue PowerPC Hardware, damit nicht alles einschläft.

Da kommt nix mehr

fürchte ich. Ich wüsste nicht von wem und für wen. Und Kleinserien-Bastel-Projekte a la Amiga können's auch nicht sein.

Die neuen AMD's sehen ja ganz gut aus. Mal sehen. Ich denke 1-2 Jahre kann man mit Powerpc noch Linux spielen, und dann sieht ja ohnehin alles wieder anders aus. Nur verstehe ich nicht, warum man als Ubuntu-Port fleissig Daily Builds produziert, die man dann nicht installiert bekommt wegen eines Bugs, der relativ trivial zu beheben sein sollte.......

Ubuntu 11.04 PowerPC

Ich mache mir eigentlich keine Sorgen um den PPC-Support. Debian bietet ja offiziellen Support für unsere PowerPC-Rechner. Und so groß ist der Umstieg von Ubuntu zu Debian nicht.

Einiges zum neuen PowerPC-Rechner X1000:

Zitat von Heise.de:

Lebenszeichen vom AmigaOne X1000

Seit einigen Jahren tüfteln die Amiga-Enthusiasten der belgischen Firma A-Eon Technology am AmigaOne X1000. Nun sind die ersten "Nemo"-Mainboards in Revision 2 fertig, auf denen als Hauptprozessor der 64-Bit-PowerPC-Doppelkern PWRficient PA6T-1682M mit 1,8 oder 2 GHz Taktfrequenz sitzt. Die vor drei Jahren von Apple übernommene Firma P.A. Semi hatte den PWRficient bereits 2005 angekündigt. Die britische Firma Varisys, die das X1000-Mainboard entwickelt hat, hatte wiederum 2007 das XMC-Prozessormodul VM31 mit PWRficient-CPU angekündigt und somit Zugriff auf diese Prozessoren.

Der AmigaOne X1000 (A1-X1000) ist noch ein gutes Stück von der Serienfertigung entfernt, die ersten Maschinen mit Nemo-2-Board sind für den Entwicklerkreis aus dem Extended Beta Testers Program reserviert. Zum Preis des Gerätes gibt es noch keine Angaben; zum Vergleich: Das Mainboard Sam460ex des A-Eon-Konkurrenten ACube Systems mit der Applied-Micro-CPU PPC460ex (1,15 GHz) kostet knapp 900 Euro inklusive einer Lizenz für AmigaOS 4.1.

Der fertige AmigaOne X1000 soll eines Tages mit 2 GByte Hauptspeicher, einer 500-GByte-Festplatte, einem DVD-Brenner und einer Grafikkarte aus der Serie AMD Radeon HD 4000 (R700) bestückt werden. Auf dem Mainboard sitzt außer dem Hauptprozessor noch ein Zusatzchip, der unter anderem vier SATA-Ports anbindet; außerdem ist ein 7.1-Soundchip vorhanden sowie als Co-Prozessor der Xmos XS1-L2. Das ist ein per Software konfigurierbarer Mikrocontroller, der ohne Interrupts auskommt und sich beispielsweise für Motorsteuerungen oder Audio-Anwendungen eignet. Die von A-Eon Xena genannte Version des Xmos XS1-L2 leistet 500 MIPS, seine I/O-Kontakte sind über einen speziellen "Xorro"-Steckplatz nutzbar. Für den AmigaOne X1000 hat A-Eon eigens eine spezielle "Boing Ball"-Gehäusefront gestaltet, außerdem soll der Rechner samt dazu passender Tastatur und Maus ausgeliefert werden. (ciw)

Zitat von Golem.de:

14.04.2011 11:00

A-Eon Technology
Neues vom AmigaOne X1000

A-Eon Technology arbeitet weiter am AmigaOne X1000. Die ersten Muster neuer Nemo-Mainboards wurden produziert und sind für Entwickler gedacht.

A-Eon Technology berichtet, dass die ersten Muster des verbesserten AmigaOne-X1000-Mainboards vom Band gelaufen sind. Die zweite Revision des Nemo-Mainboards ist für Entwickler gedacht, die am "AmigaOne X1000 Beta Test" teilnehmen und für die Plattform entwickeln.

Der AmigaOne X1000, kurz A1 X1000, wird seit einigen Jahren von A-Eon Technology entwickelt. Das belgische Unternehmen will damit die Amiga-Plattform am Leben halten und der Power-Plattform treu bleiben. In Erinnerung an den Commodore-Klassiker Amiga 1000 haben die Entwickler sich mit ihren Unterschriften und dem Motto "Keep this party going!" auf dem Nemo-R2-Mainboard verewigt.

Auf den von Varisys entwickelten Nemo-Mainboards des neuen Amigas steckt eine von 1,8 auf 2 GHz übertaktete Dual-Core-CPU vom Typ PA6T-1682M, deren Hersteller PA-Semi 2008 von Apple übernommen wurde. Mit dabei ist auch ein programmierbarer ("Software Defined Silicon") Co-Prozessor von XMOS, den das A-Eon-Team "Xena" getauft hat und der mit 500 MHz getaktet wird.

Bei der Grafikkarte setzt A-Eon laut aktuellen Spezifikationen auf die in die Jahre gekommene Radeon-HD-4000er-Serie. Dazu kommen 2 GByte Hauptspeicher, eine 500-GByte-Festplatte, ein DVD-Brenner und die heute gebräuchlichen Schnittstellen inklusive Gigabit-Ethernet. Als Betriebssystem wird das von Hyperion Entertainment entwickelte AmigaOS eingesetzt, derzeit die Version 4.1 - das auch auf konkurrierender Hardware von ACube läuft.

Wann der AmigaOne X1000 marktreif und auch für Endkunden erhältlich sein wird, gibt A-Eon Technology auf seiner Website noch nicht an. Die belgischen Amiga-Fans sind aber überzeugt von ihrem Produkt und versprechen weiterzumachen - ihr Ziel ist es, eine leistungsfähige, modernde Desktophardware für das Amiga Operating System zu entwickeln. (ck)

Es werden AmigaOS und Debian auf dem X1000 offiziell unterstützt.

Weitere News von amiga-news.de:

AmigaOne X1000: Linux-Kernel, weiße Towergehäuse
Rundmail von A-EON an "Betatester"-Bewerber:
Braucht jemand Pinguine?

Als Teil des Vorproduktions-Prozesses hat Varisys [der Board-Designer, Anm. d. Übers.] einen minimalen Linux-Kernel angepasst um sicherstellen zu können, dass alle Komponenten und Subsysteme auf dem Nemo-Motherboard der zweiten Revision wie erwartet ihren Dienst versehen. Bekanntlich ist die Treiber-Unterstützung unter Linux erheblich umfangreicher und mittels einem minimalen Linux-System kann Varisys den AmigaOS 4-Entwicklern demonstrieren dass das gelieferte Produkt auch den Anforderungen entspricht.

Als Erweiterung dieser Testphase haben wir Varisys beauftragt, eine komplette Linux-Portierung mit graphischer Benutzeroberfläche zu erarbeiten. Obwohl uns klar ist, dass viele Amiga-Anwender ausschließlich AmigaOS 4 auf dem AmigaOne X100 einsetzen werden, haben wir uns überlegt dass ein funktionierendes Linux als Alternative den Nutzwert erhöhen würde und es den Anwendern erlauben würde, Programme und Tools einzusetzen die unter OS4 derzeit nicht verfügbar sind.

"It don't matter if you're black or white"

Wir haben in enger Zusammenarbeit mit AmigaKit Peripheriegeräte und Merchandising-Artikel mit "AmigaOne X1000"- bzw. "Boing Ball"-Branding produziert die das wunderbare A1-X1000-Towergehäuse ergänzen, das von Andrew Korn entworfen wurde. Im Juli hat AmigaKit mit dem Verkauf passender schwarzer A1-X1000-Tastaturen und -Mäuse für PS/2 und USB begonnen. Diese Eingabegeräte können auch mit dem SAM oder PC- bzw. Mac-Rechnern genutzt werden und sind bei Einsatz eines entsprechenden Adapters wie Cocolino, Micromys, Subway USB oder Deneb USB auch mit Classic Amigas kompatibel.

Das ursprüngliche Design des A1-X1000 basiert auf einem schwarzen Towergehäuse, aber nach vielen Anfragen von Kunden haben wir beschlossen auch eine weiße Version mit entsprechendem Keyboard und entsprechender Maus anzubieten. Die weiße Maus ist bei AmigaKit seit Ende 2010 erhältlich und wir hoffen in Kürze den Kunden und Amiga-Händlern die Wahl zwischen schwarzen und weißen "Boing Ball"-Towergehäusen bieten zu können.

A-EON Technology CVBA (cg)

Achja, hier ein Screenshot von meinem Edubuntu-PPC Natty-Desktop:

http://www.supertuxkart.de/edubuntu-mit-voc.jpg

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Power(PC) ist wohl wirklich nicht zu retten

So sehr ich mir das wünschen würde, aber die Annahme, das der X1000 nur aus den Lagerbeständen der Pwrficient CPUs gefertigt wird, die seit 2007 eingelagert sind, ist ja nicht abwegig. Das zeigt auch, die Power(PC)s sind auch bei den Spezialisten nicht mehr gefragt. Im letzten Jahr hat IBM den WireSpeed oder PowerEN angekündigt. Und? Schon von einem Produkt gehört? Nichts. Die Qorqs? Zumal bei de für den X1000 die bessere Wahl gewesen wäre.

Ob nun gegen Intel (und den Atoms?) doch nichts zu wollen war? Oder ARM von unten abgegraben hat? Oder es am eindeutigen Engagement von IBM gefehlt hat?

Zudem liegen die Hype-Märkte von Smartphone und Paddles inzwischen jenseits der Möglichkeiten der Power Architecture.

WireSpeed CPU

BlueGene/Q wird auf dem WireSpeed Prozessor basieren. IBM hat sehr eindrucksvoll damit einen Performance/Watt Rekord aufgestellt - siehe Green500.

Das lustige ist ja

dass derzeit mehr PowerPC-Systeme verkauft werden als je zuvor. Nämlich Xbox360, PS3 und Nintendo Wii.

Sehr lustig

Diese Systeme besitzen Verschlüsselungen auf den Datenleitungen zwischen den Chips. Dort erfolgt die Nutzung von Power CPUs wohl nur, weil es wesentlich weniger Hacker gibt, die damit überhaupt etwas anfangen können. Mit der Option, das gehackte Spiele nicht auf PCs laufen und gehackte Konsolen keine billigen PC-Spiele.

Als Nutzer von FOSS und als Power-Fan bin ich von der Tatsache wenig begeistert.

Die Nutzung von PowerPC-CPU's erfolgt

1.weil IBM mit ihrerDesign- und Fertigungsinfrastruktur maßgeschneiderte CPU's in den benötigten Stückzahlen für jeden Einsatzzweck bzw. Kundenwunsch liefern können und
2. PowerPC bzw. POWER immer noch die flexibelste und innovativste Architektur ist. Das was AMD heute als Wahnsinns-Innovation feiert (APU, also CPU+GPU auf einem Die) läuft in der XBox360 schon seit Jahren. Gegen das was ein vernünftig programmierter CELL an Bandbreite bzw. Durchsatz bringt ist x86 nach wie vor im Hintertreffen.

Mit Hackern hat das überhaupt nix zu tun. DRM und Verschlüsselung kann x86 mindestens genauso gut.

ACK

Aus diesen Gründen ist der PowerPC nicht nur bei den Spielekonsolen, sondern auch in den Bereichen Netzwerk-Infrastruktur, Automotive und Aerospace absoluter Marktführer.

Hups?

Und wieso hat Varisys dann wohl an die 1.000 Pwrficient PA6 übrig?

Na weil

die Kunden für die CPU's (aus dem militärischen Bereich) wohl nicht von den Launen Apple's abhängig sein wollten und deshalb halt den Zulieferer gewechselt haben.

Und da die POWER-ISA ein offener Standard ist geht das auch recht einfach.

Man muss auch sagen,

dass das Militär wohl ungern auf Produkte setzt, die nur noch eine überschaubare Zeit verfügbar und vor allem die nicht mehr weiterentwickelt werden.

Bin ja mal gespannt, ob FreeScale mit dem QorIQ den Boden den sie verloren haben wieder gut machen können und den PA Semi Chip adäquat ersetzen können.

Na und?

Aus http://www.power.org/events/powercon/paris/Tech-Power.org_Overview_v2008... Die Daten sind zwar schon etwas älter, die Marktanteile haben sich seitdem aber kaum verändert (abgesehen vielleicht von den Set Top Boxen, wo MIPS wieder etwas erstarkt ist).

Power Architecture market leadership

Consumer
> Core technology in the newest generation of game consoles (PLAYSTATION 3, Wii, X-Box 360)
> 20+ million set top box processors shipped (2001 to 2006)
> 6+ million processors shipped in printers (2001 to 2006)
Automotive and industrial
> More than half of all new car models contain Power controllers (drivetrains, telematics, safety
systems)
> Market share leader in aerospace and military
High-performance computing
> Top architecture for supercomputing, UNIX Communications
> De-facto standard in telecom infrastructure
> 90+ percent of wireless infrastructure market
> 50 percent enterprise/core communications markets

Was sind 1000 PA6T im Vergleich dazu?

WireSpeed Produkt - natürlich ;-)

Und zwar im Blue Gene/Q, AFAIK.

Aber Recht hast du natürlich. PowerPC ist, denke ich, tot.
Glaube kaum, dass der X1000 reißenden Absatz finden wird. Der Preis wird jenseits von Gut und Böse sein.

A-EON hat ja schon als Nachfolger des PA Semi Chips den QorIQ angekündigt. Laut neusten Roadmaps sollen alle auch AltiVec beinhalten. Ab 2013 soll es dann anstelle der P-Serie die T-Serie in 28nm geben.

Und ob die nächste Xbox / Playstation noch n PowerPC Chip haben wird, wird sich zeigen.

Ubuntu 11.04 PowerPC

Es geht scheinbar doch weiter mit der Natty-PPC-Entwicklung :) Heute gab es Updates für Firefox 4 und LibreOffice :)

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Alleinstellungsmerkmal vs. Profit

Glaubst Du wirklich allen ernstes, Samsung liefert das 300dpi Display nicht an Apple? Meinst Du die lassen sich den Profit aus dem Verkauf mit 50, 60 Millionen dieser Displays an Apple entgehen, um zwei oder drei Millionen davon in eigenen Tabletts als "Alleinstellungsmerkmal" zu verbauen zu können.

Eher ja als Nein.

Zum einen, und das muss auch mal gesagt werden, dürften andere Firmen deutlich mehr TFTs abnehmen als Apple. Nimm an, Apple hat 10 oder meinetwegen sogar 20% Marktanteil bei den Laptops, dann kann man immer noch 4 mal mehr verkaufen, wenn man nicht an Apple liefert.

Es ist bemerkenswert das Apple ein gefühltes Monopol bei den MP3-Playern inne hat, wird wohl auch am Werbeetat liegen. Ob sich das bei den Paddles wiederholt? Zudem stößt die restriktive Monopol-Politik immer mehr an Grenzen, Grenzen der Akzeptanz. Ohne das ich leugnen will, das Apple mit seinen Fanbois nicht genügend Geld verdienen wird.

Das kannst du alles machen, wenn ein normales Klima zwischen den Unternehmen herrscht. Aber Samsung wird bei aller Zuliefer-Liebe zu Apple trotzdem ein großer Zampano in der IT Industrie werden wollen. Inklusive in Mätkten wie Computer, Paddles und Smartphones. Wenn da einem einer ans Bein pisst, dann kann man Zuliefer-Verträge auch mal neu bewerten. Apple würde Samsung aber heftigst in den Popo tretten, wären die derart Freundlich zu Liebling Apple. Siehe Motorola, IBM & nVidia. ARM cooperiert mit Global Foundaries. Vielleicht produzieren die demnächst die A5 CPUs im Apple Design und die Flash Chips?

Es ist ganz einfach. Ein breiteres Angebot an Android-Paddles , mit funktionierenden Wettbewerb, wird auch eines hervorbringen, das im Preis-/Leistungsverhältnis aus Normal-Konsumersicht gut genug und billiger als das iPad ist. Und dann wiederholt sich das Newton Drama. Das Apple vielleicht das bessere Produkt hat, aber ein anderer das Geld macht, weil er es attraktiver verkaufen kann. Und seine Macht durch eklusive Verträge und Lock-In Medienangeboten werden Apple nicht retten, wenn Cloud Dienste kommen. Wenn die Leute zu Hause nichts speichern, die Private Kopie via Cloud beseitigt wird, dann öffnen auch die Inhalte-Anbieter die Pforten. Und 30% am Umsatz werden sehr sehr viele verdienen wollen. Es gibt Branchen, die leben von 1% im Schnitt und Lockvogel-Angeboten unter den Selbstkosten.

Laptops vs. Tabletts

Apples Marktanteil bei den Laptops ist irrelevant (abgesehen davon, dass er weitaus geringer ist, als 10 oder 20%). Den Quellen nach handelt es sich um ein Display für Tabletts. In Tabletts müssen teurere, weil blickwinkelunabhängige Displays eingebaut werden. In Laptops kommen die billigsten Displays zu Einsatz. Ein IPS-Display, wie im iPad findet man im PC-Bereich nur in teuren Desktop-Monitoren. In Laptops werden IPS-Displays gar nicht verbaut (Ausnahme ist/war wohl ein Modell vom Thinkpad).

Wenn das Display tatsächlich ein für Tabletts gedachtes ist, dann ist Apple der mit Abstand größte potenzielle Abnehmer und Apple als Abnehmer zu verschmähen würde um 90% geringere Verkaufszahlen bedeuten.

Gesunder Manager-Verstand

Natürlich, es könnte sich um Nieten in Nadelstreifen handeln. Oder für die Anhänger von Domina-Studios. In der Regel würde _ich_ aber annehmen, wenn ein Kunde mich verklagt, das er einen anderen Lieferanten hat und mich künftig nicht mehr als Lieferant benötigt. Aber, wie gesagt, ich bin weder Niete noch Besucher von Domina-Studios.

Du würdest, ich auch, aber

bei Managern gilt: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Apple

Oder glaubst du, das Jobs jemals einen Freescale/Motorola Prozessor nutzen wird? Nach dem 3GHz Desaster noch mit IBM verhandelt?

Warum nicht?

Sicherlich würden IBM oder Freescale vertraglich zu verhindern versuchen, dass so etwas wieder passiert. Also z.B. Von Apple Vorauskasse verlangen. Was für Apple in anderen Bereichen offenbar kein Problem darstellt. Bei Flash-Speicher (Intel oder Samsung) und bei bestimmten Displays zahlt Apple schon im Voraus.

Allerdings sehe ich nicht, dass Apple nach dem Desaster mit Intel (welches im Gegensatz zu den Problemen mit IBM und Freescale nicht von Jobs selber verursacht wurde, bzw. nur indirekt, weil eigentlich abzusehen war, dass Intel die Ansprüche nicht erfüllen kann) noch einmal einen Prozessor von einem Fremdhersteller beziehen wird. Nicht umsonst entwickelt Apple einen eigenen Prozessorkern.

Never ;-)

"One of the sayings here in Silicon Valley is that “Nobody partners with Apple twice.” This is generally because high profile Apple partners ranging from HP to Portal Player have found that the initial benefits from an Apple partnership pales against the damage when Apple breaks the partnership. Even IBM, with the PowerPC processor, can attest to this as being a rule that should be remembered"

http://www.techzone360.com/topics/techzone/articles/172855-intel-vs-nvid...

Hallo, Zum einen wird Apple

Hallo,

Zum einen wird Apple diese Displays wohl nicht exkulsiv bekommen, es sei den sie greifen tief in die Portokasse. Zum anderen nimmt Android auf den Pads gerade erst Fahrt auf. Analog zu Smartphone-Bereich, denke ich das da eine Menge Bewegung hin zu Android kommen wird. Und dann sind es plötzlich 20-30 Mio eigne Pads mit Alleinstellungsmerkmal gegen 50-60 Pads bei Apple.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass Apple diese Displays als zweiter bekommt, nämlich nach den Pads von Samsung.

Jedenfalls scheint sich die Beziehung zu Samsung eher abzukühlen. Zwar ist Samsung ein großer Konzern und da achten die Abteilungen möglicherweise nicht darauf ob die Profit einer anderen Abteilung kanibalisieren (siehe z.B. IBMs Server geschäfft), andererseits kommen Klagen nun wirklich nicht gut und man konkuriert direkt miteinander.

Bis dann

R"udiger

Selbst wenn...

Selbst wenn Android es schaffen würde, sich als ernsthafte Konkurrenz für das iPad zu etablieren und sich Samsung den Profit aus dem Geschäft mit Apple entgehen lassen wollte, würden sie mit dem Alleinstellungsmerkmal gar nichts gewinnen. Samsung macht im Gegensatz zu Apple die Software für das gerät nicht selber, daher wird Android nicht auf die Auflösung angepasst werden, geschweige denn die Apps, die darauf laufen sollen.

Soll wohl heißen,

Samsung kann die Displays gar nicht gebrauchen??

HA-HA

Wie sähe deine Argumentationskette wohl aus, wenn im iPad eine Intel (x86) CPU stecken würde? ;-)

Fiktive Argumentationskette

Auch, wenn ich nicht weiß, was das eine mit dem anderen zu tzun haben soill, rtrozdem eine fiktive Argumentationskette:
Wenn im iPad eine Intel (x86) CPU stecken würde, hätte es 1,5 kg Gewicht, eine Akkulauzeit von <3 Std., einen dauernd laufendem Lüfter und eine insgesamt ruckelige Bedienung zu einem Preis von über 1000€. Da würde sich die Frage gar nicht stellen, ob Samsung es an Apple verkauft oder exclusiv selber nutzt.
Erstens, hätte das iPad geringere Verkaufszahlen, als die ARM-basierten Samsung Tabletts. Zweitens, verbaut Apple Intel-CPUs nur in Produkte, in die sie weder Zeit noch Geld investieren wollen.
Hätte das iPad eine Intel (x86) CPU würde das Display für das iPad sowieso nicht in Frage kommen.

Übrigens, in Wirklichkeit gibt es einen ganz anderen Grund, warum das Display für das iPad nicht in Frage kommt: Es ist ein 16:10-Display, das Displayformat des iPads ist aber 4:3.

And now for something completely different

Äbbel Äbbel ich kann's nicht mehr hören. Tretet die Dinger einfach dahin wo sie gehören, dann lebt's sich viel entspannter. Ernsthaft, die Produkte dieser Firma braucht kein Mensch mehr. In meinem Bekanntenkreis haben jetzt allein 3 (allerdings IT'ler) Leute ihre Ich-Föns entsorgt, weil ihnen schlicht das Gegängel von Apple dermaßen auf den ... ging und sich HTC oder Samsung gekauft. Und als ich einen weiteren Bekannten neulich bei der "Bedienung" seines fettverschmierten iPad 2 sah musste ich nur noch an die "Wollen Sie drüber reden ?" - Werbung denken.

Zurück zum Thema: Hat schon einer Natty am Laufen ? Wie installiert ? Die ISO's sind wohl zu groß, weil der 32- UND 64-bit-kernel drin ist.

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