Überraschung: Apple kauft P.A.Semi

Engadget, MacRumors und Forbes melden, dass Apple P.A.Semi übernehmen wird.

Was wie ein verspäteter Aprilscherz klingt, scheint Wahrheit zu werden. Welches Ziel Apple allerdings damit verfolgt, scheint noch nicht ganz klar zu sein. Dies bietet einen weiten Raum für Spekulation:

Spitzenkandidat ist da aber wohl das iPhone. Apple könnte eine iPhone- (und iPod-) Hardwareplattform anstreben, die sie vollständig kontrollieren.

Ein andere Variante könnte sein, dass Apple darüber hinaus eine ganze Reihe von kleinen Spezialgeräten à la iPod, iPhone aber auch Apple TV plant und dazu eine einheitliche Plattform anstrebt.

Positiv für solche Pläne (so sie denn der Realität entsprechen) wirkt sich natürlich die Multiplattformfähigkeit von Mac OS X aus. Auch scheint sich der Pwrficient gut gegen Intels neuen "Atom" zu schlagen. Sonst wäre P.A.Semi wohl kaum eine Option für Apple gewesen

Aber wie sagte doch Steven Jobs: "We love to have options"

Apple bleibt offenbar immer für eine Überraschung gut.

Kommentare

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der mac an sich

tolle diskussion. wie jedesmal. was ist ein mac? fuer die einen endet der mac dort wo die hardwareentwicklung auf der chipebene aufhoert. ein intelmac mit eigenem chipsatz waere also ein mac. bei anderen endet ein mac vllt. dort, wo die hardwareentwicklung auf boardebene aufhoert - das haben wir noch nicht erreicht. fuer mich wuerde ein mac dort enden, wenn kein Mac OS X mehr mit ausgeliefert wird (und die updates ohne patchen funktionieren).

aber selbst wenn apple seine computer nur noch mit windows ausliefern wuerde (ein fall der jenseits aller nuechtern erfassbaren moeglichkeiten liegt) und apple macintosh nichts anderes waere als ein label wie ibm thinkpad, gaebe es objektiv nur eine instanz die zu entscheiden hat was ein mac ist. apple. die markenrechte liegen bei denen.

alles andere sind gefuehlte macs.

Ja, aber.

aber selbst wenn apple seine computer nur noch mit windows ausliefern wuerde [...] und apple macintosh nichts anderes waere als ein label wie ibm thinkpad, gaebe es objektiv nur eine instanz die zu entscheiden hat was ein mac ist. apple. die markenrechte liegen bei denen.
Ja, die Markenrechte gehören denen.
Aber es gibt da trotzdem Grenzen. Die liegen da, wo Irreführung stattfindet. Wenn ein erheblich schlechteres Produkt mit dem Markennamen eines anderen, erheblich besseren Produktes aufgewertet werden und so zu einem teureren und unangemessenen Preis verkauft werden soll.
Genau das ist beim Intel-"Mac" der Fall.

als ich angefangen habe zu

das habe ich wohl schonmal geschrieben ...

als ich angefangen habe zu

als ich angefangen habe zu studieren sind in einer informatikgrundstudiums VL exakt zwei leute bei der erwaehnung des PPC ausgerastet. also maximal 1% der studenten waren macuser. (mitte der neunziger)

wenn ich jetzt in eine kleinveranstaltung gehe , dann sehe ich 2-3 MBs oder MBPs. das sind dann mehr als 10%.

wenn ich jetzt gefragt werde ob es die software auch fuer den mac gibt kann ich sagen: sorry du musst eine VM anwerfen, aber damit gehts. als reaktion kommt dann: kein problem.

in einer scheiss emulation wuerde diese software uebrigens nicht laufen. jeder von euch hardwarefreaks weiss wovon ich rede, wenn ich ueber die simulation von hardwarebeschreibungen spreche.

wenn fuer euch eine emulation auf einem 6GHz power(6)book eine alternative zur virtualisierung auf einem 2 GHz macbook darstellt, dann geht doch bitte mal zum arzt! oder zu einem fachmann.

Mitte der 90er war der

Mitte der 90er war der Mac-Marktanteil allerdings höher, als er heute ist.

nicht bei informatik

nicht bei informatik studenten. und ich wuerde sagen: bei gar keinen studenten, wissenschaftlichen mitarbeitern, professoren. und ich wage zu behaupten, dass der intelswitch einiges dazu beigetragen hat. zumindest wenn ich mein umfeld betrachte.

Kann ich so nicht bestätigen

Hallo,

AUs Sicht eines Mitte der Neunziger diplomiertern und promovierten Physikers (muss ja mals raus ;-) ) kann ich das so nicht bestätigen. Sicher PC waren wohl die stärkste Fraktion, aber daneben gab viele Macs, Atari ST (sehr gern zur Messsteureung genommen), Workstations (an der FU Ultrix, OSF/1 und VAX/VMS) und zum Teil schon Linux (anno 93).
Bei Max-PLanck sah es dann so aus, die Chemiker hatt vor allem PCs und einige Ataris ST (Restbestände), die Theoretiker vor allem Workstations (IRIX udn HP-UX) oder ein paar wenige Macs.
Und Apple hat ziemlich stark Werbung an den Unis gemacht seinerzeit (z.B. Werbung für den classic: "Die Rückkehr der 68er").

Ich denke es kaum auch damals sehr darauf an, wo man war.

Bis dann

R"udiger

es ging mir eher um die

es ging mir eher um die private nutzung von macs.

macs waren damals eher sekretariatsrechner. dank framemaker etc. nach win95 verschwanden die aber sukzessive.

bei unseren physikern waren damals noch schwarze kistchen von herrn jobs sehr verbreitet.
trotz nischenprogrammiersprache. *SCNR*

Next hatte ich vergessen, aber

Stimmt die Next-Kisten hatte ich vergessen, wobei sie (fast) immer als Option geahndelt wurden, dann aber durchfielen (nicht genug Power zum Rechnen und zu Texten zu teuer). Und die Nischensprache fiel auch nciht ins Gewicht. Da kam natürlich der Fortran-Compiler dazu und alles war in Butte. ;-)

Und es stimmt zum Texten (paper schrieben) die Macs , zum Rechnen, die UNIX-VMS-Kisten (und später die Linux-PCs). Aber ich kannte diverse Profs die -wenn sie überhaupt einen eigenen Rechner hatten - dann einen Mac.

vor win 95

ich tippe das war alles vor win 95 - ich habe danach mit dem studium angefangen

Stimmt

Stimmt,

Diplomarbeit war 92/93. Aber meine Max-Planck-Zeit (94-98) war dann großtenteils Win95-Zeit. Und in der Theorie kann ich mich an keinen einizgen PC erinnern, wohl aber an min. 3 Macs, 10 HP-Workstations und 15 SGI Indys (dazu später noch zwei HP-Quad-CPU-Maschinen, eine SGI Origin 2000, waren das Zeiten).
Ganz am Ende kam dann der erste Linux-PC dazu (SuSE 5.4 IIRC), der aber noch nicht mit den Workstations mithalten konnte (vor allem in Punkto Netzintegration, Softwareangebot und Usablility). Die Windows-PC standen bei den Chemikern, die sie zum worden oder zur Messteuerung verwendeten.

Bis dann

R"udiger

Siehste mal.

In meinem Umfeld hat sich durch den Switch in der Beziehung nichts geändert.

Selbst dein Core2Duo simuliert!

Nennt sich MicroCode.

Nachdem Hardware im Grunde nichts anderes ist als ein ProgrammCode, der in Silizium abgebildet wird, muss man sich eigentlich nur noch fragen, wann es soweit ist, das das BIOS / EFI die passende Emulation für einen CPU-Kern lädt, und der dann als Athlon, Core2 oder PPC daher kommt.

ich dachte wir reden ueber

ich dachte wir reden ueber reale produkte und nicht ueber das was moeglich waere ...
und zwischen virtualisieren, simulieren und emulieren ist ein unterschied.
und zwischen hardware- und softwarerealisierung auch.

Wo behaupte ich etwas von

Wo behaupte ich etwas von Parallels? Und der eine Bekannte ist der Maßstab für 1 Mio Kunden?

Tja, bleib mir fort mit Virtual-PC für OSX. Das ist so schlecht (=unbrauchbar langsam, für ernsthafte Verwendung), dass man das noch nichtmal als Vergleich durchgehen lassen kann^^ OK, als G4-User ist man Langsamkeit vielleicht gewöhnt ;-)

Zudem kann man mit VMware Fusion auf jede Menge fertige VMs zugreifen (z.B. http://www.vmware.com/appliances/ )! Virtualisierung ist schon ein Killerargument, für den, der es braucht. Scheinen halt doch viele zu brauchen bzw. mind. gerne in der Hinterhand als mögliche Option zu haben -> siehe Verkaufszahlen Parallels, um wieder zum Thema zurückzufinden.

Ein Bekannter...

Natürlich kenne ich nicht nur einen, der Parallels benutzt. Der war nur ein Beispiel.
Für alle Probleme, die er hatte, habe ich auch auf Anhieb gleich lautende Forenbeiträge gefunden (allerdings keine Lösungen für die Probleme). Es scheint also nicht nur einer (bzw. zwei, denn der zählt bei Parallels sicherlich zwei Mal, er hat ja zwei Pakete gekauft) zu sein, der Probleme hat.
Zwei von den Leuten, die jetzt Parallels benutzen, haben vorher Virtual PC auf G5 benutzt. Das war so gut, dass der PC verkauft wurde.

Und wenn man die Verkaufszahlen von Parallels sieht, sieht man, dass wohl doch nicht so viele Virtualisierung brauchen. Es sind für gerade mal 6% der Intel-"Macs" Parallels-Kopien erworben worden. (Das könnte sich auch in etwa mit meiner persönlichen Erfahrung decken, mir sind so um die 5 Parallels-Kartons unterkommen.)

OK, als G4-User ist man Langsamkeit vielleicht gewöhnt ;-)
Nee, absolut nicht. Am MacBook bekomme ich jedes Mal eine Rappel. Was ne Krücke.
An dieses unmotivierte Aussetzen/Stocken kann ich mich schon gar nicht gewöhnen, die macht sogar der Mac Pro.

Parallels - 1 Mio verkauft

http://www.parallels.com/en/news/id,13612

Hinzu kommt noch VMware Fusion. Die für private Nutzung freie Lösung (jetzt in der Hand von Sun) für Virtualisierung wird auch in Zukunft sehr interessant werden...

Jedenfalls zeigt das auch, wie richtig der Schritt auf Intel war. Wäre OSX unbedeutend und Leute nur an den schönen Gehäusen interessiert, dann würde sich Parallels nicht so gut verkaufen, denn ist gibt ja "Bootcamp".

Was heisst richtig …

Der Schritt hätte ja auch Richtung AMD gehen können. Seltsamerweise bindet sich Apple wieder nur an einen Hersteller, wo sie doch Alternativen scheinbar so mögen.
Und hier auch noch mein kleines OT:
Früher verkaufte Apple Macs, jetzt Apple-PCs. Da bin ich mit ut und BenutzerPlutzer einverstanden. Immerhin ist Apple nun in der Lage, windowskompatible Intel-Maschinen zu verkaufen, also Windeln, das ist doch auch was schönes. Natürlich können sie bei Apple behaupten, wie sie lustig sind, das, was heute auf ihrem Ladentisch liege, sei ein Mac. Sie können auch Rasenmäher vertreiben und diese Mac nennen (sofern nicht andere bereits mit dem Begriff grasen). Wenn jemand Petersilie auf ein Kottlett streut und behauptet, es sei Gemüse, bitte sehr, ich verzichte dann aber gern darauf und mache mir meine Gedanken.

Eine andere Architektur müsste für den User echte Vorteile haben

Also Intel-Macs haben den Vorteil mit der Virtualisierung von Windows. Und aus "Switchersicht" ist x86 auch erstmal vorteilhaft. Um das aufzuwiegen, müsste PPC schon massive Vorteile haben (die sich für den Enduser nur durch Rechenpower und Stromverbrauch ausdrücken - auch im Verhältnis gesehen), was ich für ausgeschlossen halte, da ich schon Zweifel habe, ob Apple ohne Switch überhaupt noch mithalten würde. Aber das ist viel Spekulation und hier schon oft "diskutiert" worden.
Jedenfalls nur um des anderen wegen (als letztlich alleiniger Grund) braucht es keine andere CPU.

Richtig!

Aber die Emulation von Windows ist keine, die erledigt qemu auf beliebiger Hardware. Na gut, nicht Ballerspiel-Tauglich und es kommt auf die Leistungsfähigkeit der Hardware an, aber im Prinzip kann man _überall_ einen x86 PC emulieren / virtualisieren.

Mir gefällt dieses globalisierende über einen Kamm scheren nicht. Für wen muss eine andere Architektur Vorteile haben? Offensichtlich gibt es mit MIPS, ARM, PowerPC und selbst mit dem 68k alias Dragonball je nach Anwendung Vorteile. Es muss nicht immer Intels x86 sein. Und OpenSource Software macht von der Hardware unabhängig, ich brauche keinen x86-IBM-Windows-Industrie-Standard-PC mehr um die Raubkopie des Programms XYZ auch zu Hause nutzen zu können. Die Zeiten in der _ein_ Standard vorteile brachte, weil alle Programme darauf laufen, die scheinen zum Glück vorbei zu sein. Also kann man wirklich auch auf andere Sachen schauen, Stromverbrauch, Kühlung, Lärmentwicklung, Bauform, ... und das für den jeweiligen Einsatzzweck.

Der lange Rede kurzer Sinn: Natürlich hätte Apple mithalten können, man hätte nur andere Kunde, nicht so viele modesüchtige Hype-People. Man stelle sich vor Apple hätte jetzt einen 5-6 GHz schnellen Power6 lite, welche Welt würde da zusammen brechen? Die der PowerPC-ler oder die der x86-Fan-Boys? Auf der anderen Seite war es nötig das Apple sich einen weiteren Prozessor-Lieferanten gesucht hat. Schade das man sich weiterhin auf einen beschränkt. SUN schafft neben dem eigenen Prozessor locker Intel _und_ AMD.

würg, kotz

Ja ich kenne da auch jemanden, der hat zwei der 1Millionen Kopien gekauft. Weil man ihm eine neue Version angedreht hat, als die alte nicht funktioniert hat (Windows hängt nach Ruhezustand unter Leopard). Was nicht heißt, dass die neue Version funktionieren würde (Crash unter Leopard, nach einem viertel Jahr gabs dann ein Update, das hat aber keinen Sound).

Da zeigt sich, wie falsch der Schritt zu Intel war. Auf PowerPC hätte er Virtual PC nehmen können. Damit wäre er besser bedient gewesen, das funktioniert wenigstens. (Die emulierte Hardware ist wohl weniger buggy, als die echte Intel-Hardware.)
Parallels ist der letzte Dreck und der Intel-"Mac" sowieso.

BootCamp ist sowieso völlig indiskutabel. Wer bootet schon gerne sein System neu, nur um sich mit dem Explorer in eine Internet-Seite einzuloggen.

P.S.
Mal davon abgesehen, dass Parallels nun wirklich nicht mit dem Thema zu tun hat.

VirtualPC - Schneckentempo!

VirtualPC - Schneckentempo ohne gescheite USB-Unterstützung usw - LOL

Also VMware Fusion läuft bestens. :-))

VPC

Als VPC noch unter Connectix lief waren jedenfalls kaum Klagen zu hören. Aber da gab es natürlich auch nichts schnelleres. Es war jedenfalls das beste nach dem Einbau einer HW-PC-Karte in einigen Exemplaren. Als es dann ja zu MS abgeschoben wurde, oder soll ich sagen: abgeschüttelt ;), wurde es dann ziemlich still um VPC.

Na und.

Schneckentempo. Na und? Es läuft wenigstens ... und es ist schnell genug.
Wann genau meinst Du haben sie bei Virtual PC die gescheite USB-Unterstützung rausgenommen?

Also VMware Fusion läuft bestens. :-))
Das behauptest Du doch auch von Parallells. Stimmt aber nicht.

Semi-OT aber nicht OT

Hallo,

Da BenutzerPlutzer die These des Switches zu Windows eingebracht hat (u.a. mit der Begründung, die Nutzer würde eh schon (fast) nur Windows auf ihren Macs laufen lassen), zeigt der Verkauf von Parrells (und anderer Virtualisierungs-Software, dass es Bedarf an Dual-OS-Systemen gibt. Und die bekommt man nur zusammen mit OS X oder Linux, aber nicht mit Windows alleine. Ergo ein Punkt gegen BenuzterPlutzers These.

Bis dann

R"udiger

Eine Million?

In welchem Zeitraum? Nicht wirklich viel.
Also ich kenne erstaunlich viel die nur Windows drauf haben. Zugegeben, es ist wohl die Minderheit.

Nur ein kleiner Anteil

So viel ist 1Mio auch nicht, wenn man bedenkt, dass 16 Mio oder so Intel-"Macs" verkauft wurden.
Ich kenne jedenfalls mehr Intel-"Macs" auf denen Windows exklusiv läuft, als auf denen Parallels läuft (produktiv sowieso nicht).

P.A.Semi geslashdottet?

Hallo,

Die Seite von P.A.Semi (http://www.pasemi.com/index.html) scheint momentan geslashdottet (wahlweise auch geheist) zu sein.

Bis dann

R"udiger

Carbon gibt es natürlich als 64Bit

... nur eben nicht die HIToolbox!

Das kannst Du ja mal Adobe erzählen

Die hamm das irgendwie noch nicht mitgekriegt.

http://blogs.adobe.com/jnack/2008/04/photoshop_lr_64.html

nicht wirklich

Hallo,

Es gibt Teil von Carbon als 64bit, stimmt.
Es fehlen andere Teile und soweit cih das in der MacTcl-Mailingliste verstanden habe, fehlen Teile die ein vernünftiges Entwickeln von GUI-Programmen (vor allem wenn man Richtung multi-OS-Plattform denkt) erschweren bis unmöglich machen. Das liegt wohl daran es kein C-kompatibles Event-API in den 64bit-Frameworks gibt. Man ist also auf Objetive-C (oder Java) angewiesen. Objective-C ist aber de facto eine MacOS X Insellösung. Objetive-C-Code ist -soweit ich es verstanden habe - kaum auf andere OS portierbar, da die notwendigen Frameworks fehlen.

Das Ärgerliche ist nicht nur das Apple noch ein Jahr vor Leopard angekündigt hat Carbon würde selbstverständlich auch als 64bit vorliegen (von Einschränkungen war keine Rede), sondern das die nun fehlenden Teil bis kurz vor Schluss noch in den Entwicklungsversionen enthalten waren. Es also eher nach eine politischen als nach einer sachlichen Entscheidung aussieht, die fragelichen Teile von Carbon64 einzustellen.

Bis dann

R"udiger

die politische entscheidung

die politische entscheidung hiess:

wir haben jetzt mehrere geraete auf denen mac os x laeuft und der kleinste gemeinsame framework nenner heisst cocoa.
fertig.
deswegen ist die windowsschreierei des kommentaridioten auch so hirnverbrannt ... es sei denn er glaubt windows mobile schaffts aufs naechste iphone.

ich weiss nicht wie man diesem troll auch nur eine spur von intelligenz andichten kann.

Fast

Hallo,

der kleinste gemeinsame framework nenner heisst cocoa.

Fast, IMHO ist das was auf dem iPhone läuft nur einer Untermenge von Cocoa (und hat einen anderen Namen, den ich gerade nicht parat habe).

Troztdem ist nicht nachvollziehbar, wieso man ohne Not (!) den gesammten Third-party-Carbon-Application-Ast absägt.

Bis dann

R"udiger

ich nehme mal an, dass sich

ich nehme mal an, dass sich zwei frameworks wie cocoa(mac) und cocoa touch leichter pflegen lassen, als cocoa(mac) und cocoa touch und carbon ...
desweiteren sollten es cocoa-entwickler einfacher haben zwischen mac os x und os x mobile hin und her zu springen und fuer beide platformen zu entwickeln. carbon entwicklern wird es sicher sehr viel schwerer fallen fuers iphone zu entwickeln und iphone entwickler werden nie carbon gedoens entwickeln.
es ist nur konsequent carbon abzudrehen - damit werden auch bei apple wieder resourcen frei fuer wichtigere dinge. ausserdem kann man das system entschlacken.
die os x mobile geraete haben diese entscheidung sicher ordentlich beschleunigt.

Troztdem ist nicht nachvollziehbar, wieso man ohne Not (!) den gesammten Third-party-Carbon-Application-Ast absägt.

was soll denn diese peinliche beruehrtheit? ein framework wurde als obsolet gekennzeichnet. jetzt wissen die entwickler was sie zu tun haben (oder zu lassen). bei intel regt ihr euch die ganze zeit ueber den mitgeschleppten balast der letzten 40 jahre auf (zurecht), aber der software goennt ihr keine verjuengung? obwohl es dort viel einfacher ist?

ihr seid ein paar pappnasen.

adobe wird es nicht schaden teile von photoshop neu zu stricken. und apple hat auch noch ein wenig zu tun.

Event-Model unvereinbar

Hallo,

Das Problem ist, das sich Apple damit auf eine Nischenprogrammiersprache einschränkt. Oder gibt es möglichkeiten mit C oder C++ GUI-Applikationen zu schreiben. Und zumindest Tcl/Tk hat seine Probleme damit, da das Eventmodell von Tk ziemlich am X11-Modell angelehnt ist. Mit Carbon lies sich das abbilden. Mit Cocoa wird es wohl sehr schwierig. Wenn ich die Mailingliste richtig verstehe, haben sich schon einige an einem Port versucht und sind gescheitert. Die zugrundeliegende Logik ist ein andere.

Und damit setzt das Problem werden woll (fast) alle Cross-Plattform-UMgebungen - seinen sie allgemiener Natur (siehe tk, siehe Qt) ein Problem haben, oder seinen sie interne Natur (Adobe wird seine Abstarktionlayer haben).

Apple baut hier IMHO unnötig Hürden auf.

Bis dann

R"udiger

und was ist an einer

und was ist an einer nischenprogrammiersprache schlimmer als an einer nischenprozessorarchitektur? (ich rede jetzt vom desktop und nicht von waschmaschinen oder autos!)
adobe hat afaik erste cocoa applikationen und somit wachsendes know how in der firma. dann haben sie eben irgendwann nur noch cocoa entwickler fuer den mac - was solls also.
ich gehe mal davon aus, das ab der iPhone firmware 2.0 mit dem appstore die cocoa-platform zahlenmaessig sowohl auf anwender, als auch auf entwicklerseite stark ansteigen wird. spaetestens naechstes jahr gibt es 50 millionen geraete mit irgendeiner geschmacksrichtung von OS X respektive cocoa drauf. wahrscheinlich sogar dieses jahr. fuer mich heisst das, dass cocoa noch nie so wenig nische war wie jetzt. aber die meinung muss man nicht teilen.

Nächster Versuch

"Troztdem ist nicht nachvollziehbar, wieso man ohne Not (!) den gesammten Third-party-Carbon-Application-Ast absägt"

Weil sie auf einem Betriebssystem laufen, das man beerdigen möchte ?

LOL

"der kleinste gemeinsame framework nenner heisst cocoa"

Wenn Du wüsstest, was Du da gerade für einen Schenkelklopfer produziert hast....

Du meinst die Carbon Human

Du meinst die Carbon Human Interface Toolbox.

Carbon:
http://developer.apple.com/reference/Carbon/index.html

Er skaliert, der PowerPC

Die Frage die ich mir stelle, die Quad-CPUs von PA-Semi müssten nun ja langsam kommen. In welcher Fertigung? Etwas schon 45nm dank IBM?

Aber ich denke das Apple ein klares Ziel mit PA-Semi verfolgt. Das wofür PA-Semi den Prozessor gemacht hat: Router, Switches, ...

Apple hat mit dem AirPort bereits mehrere Geräte im Segment Netzwerk und wird / muss das ganze noch ausbauen. Da immer mehr Laptops verkauft werden brauch auch jeder Käufer WLan und eine Festplatte zum sichern. Auch die iPhone Nutzer brauchen WLan Router. Und die ganzen Router Switches.

Vielleicht fallen Steve weitere digital hub devices ein?

Hallo maccies, schon mal üben:

"PPC war schon immer viiiiiiel besser als Intel weil wegen dem Altiweck ! "

"Intel ist doch langweiliger Mainstream. Think different ! "

"Intel-Prolls mit ihren Dosen, da kann ich doch nur lachen mit meinem Mäck ! "

Schade

Hallo,

Schade hätte mir mehr Kommentar von dir erhofft, vor allem da ja inzwischen mehr Spekulationen bzgl der Zweckes der Aktion im Umlauf sind.

Bis dann

R"udiger

Mein Gottchen

es war doch schon immer Steve's Art, die Leute/Firmen, mit denen er arbeitet vor den Kopf zu stossen und anzuscheissen. Das ging vor langer langer Zeit mit SUN los, als er sich mit seinem OpenStep über Solaris lustich gemacht hat, dann ging's lange Zeit überraschend gut mit Moto und IBM, bevor's dann mit "Ihr könnt keine 2 GHz" los ging, und jetzt scheisst er halt Intel mit dem Kauf von P.A. Semi an.

Was soll man da noch zu sagen. So isser halt.

Zustimmung, aber das war nicht dein Punkt!

Hallo,

Um Steve ging es aber in deinem Post nicht, sondern um das verhalten der Maccies insgesamt.

Man kann anderer Meinung sein. Man muss nicht alles gut finden, was Apple so treibt. Und man darf sich auch über die Reaktionen mancher Maccies dazu wundern. Aber von einem intelligenten Poster wie dir, erhoffe ich mir schon mehr als das verallgemeinernde (wen auch ironische) Wiedergeben solcher Reaktionen. Vor allem da wir hier eigentlich uns immer bemüht haben eine sachlichen Stil zu pflegen.

Bis dann

R"udiger

wie macht man eigentlich

wie macht man eigentlich einen intelligenten poster ohne intelligentes posting aus?

Überspitzt (und

Überspitzt (und sarkastisch) formuliert: Wie bei dir. ICh halte dich ja auch für einen intelligenten Poster.

Im Ernst, ich stimme weder mit dir noch mit BenutzerPlutzer in allem überein, aber von beiden habe ich sowohl Postings gelesen, die inhaltlich fundiert (wenn auch in ihren Konsequenzen für mich nicht immer nachvollziehbar) waren, als auch solche die, na , sagen wir ans trollige heranreichen (IIRC). Von ersterem wünsche ich mir mehr, auf letzteres kann ich verzichten (insbesondere wenn es die Pointe nicht wert ist und auch noch plump daher kommt).

Bis dann

R"udiger

was erwartest du von

was erwartest du von jemandem mit einem strickleiternervensystem?

soll er etwa posten, dass seine kommentare, die er als klapauzius gemacht hatte - dank der oeffnung des macguardiansarchivs - steve in die knie gezwungen haben?

vllt. gings PA SEMI nicht gut (finanziell), vllt. braucht apple chipsatz know how - wer weiss.

Wieso iPhone als Spitzenkandidat?

Wie kommt es eigentlich zu der Einschätzung, dass das iPhone hier der Spitzenkandidat sei?

Das einzige Produkt der Firma, der PWRficient-Prozessor ist für ein iPhone überhaupt nicht geeignet. Der bietet unnötig viel Leistung und verbraucht viel zu viel Strom. 7-14W sind ein vielfaches von dem, was ein Prozessor in einem Gerät, wie dem iPhone verbrauchen darf. Außerdem ist der PWRficient ein voll ausgestattetes SoC für vollwertige Computersysteme (eine mögliche Kofiguration sind 16/4/4 PCIe-Lanes bei gleichzeitiger Verwendung von 3xGbit-Ethernet, 4x STATII und 2xUSB2-Schnittstellen, dazu 2x 16GB DDR2-RAM). Was soll man damit in einem iPhone anfangen. Da wäre ein NVIDIA PX 2500 angebrachter, der H264/720p abspielt und dabei ein halbes Watt verbraucht. (Im Internet findet man 500mW , an manchen Stellen aber auch 50mW als Verbrauch für den PX 2500, einer von beiden wird ein Tippfehler sein.)

Nein, mit ARM ist Apple im iPhone-Bereich bestens aufgestellt, da muss kein PASemi her. Mit dem PWRficient könnte Apple allerdings (endlich wieder) sparsame und schnelle Notebooks herstellen.

In den originalen forbes-Artikel wird schon vom iPhone gesprochen, warum auch immer. Ich denke, da hat mal wieder jeder von jedem abgeschrieben.

Ja abgeschrieben.

Hallo,

Ja das iPhone ist abgeschrieben. Darum habe cih auch vorher von Raum für Spekulationen geschrieben und den iPhone-Satz selbst mit einem wohl garniert.

Meine zweite (und eigne ;-) )Spekulation macht für mich schon mehr Sinn. Zum einem wiessen wir nciht was P.A.Semi noch in der Hinterhand hat, was u.U. für ein iPhone geeignet wäre (z.B. ein gestrippter Simngle-Core PWRficient bei 1GHz könnte schon wieder passen). Zum anderen finde ich den Plattformgedanken für alle möglichen spezialisierten Multimedia-Devices interessant (also Apple TV und was da noch kommen mag).

An Notebooks mit PWRficient mag ich nicht glauben. Die aktuelle Version ist dazu doch nicht mehr performant genug (C2D hat gut 2000 Spec*, der PWRficient kommt auf 1000 SpecInt und 1500 Specfp). Mag sein das auch da P.A.Semi noch mehr auf dem Reisbrett hat, aber das dauert eh es verkaufsfähige Silizium gibt und bis dahin ist auch Intel weiter.

Bis dann

R"udiger

Raum für Spekulationen

PASemi hat ganz sicher noch etwas mehr in petto. Der PA6T-1682M ist ja nur das erste Produkt einer ganz neuen Generation. Und auch nur die 2-Core-Version davon, bis zu 16 Cores waren schon von Anfang an geplant.
Bei Intel dagegen sehe ich nicht, dass es da weiter geht. Schon in den letzten zwei Jahren gab es da praktisch nur Stillstand. (Im Vergleich dazu ging es sogar bei G4 und G5 richtig zur Sache.*) Das Strohfeuer Core / Core 2 ist schon ausgebrannt. Da können auch eine Handvoll SSE-Befehle mehr nicht drüber hinwegtrösten.
Was Intel für die Zukunft plant, sieht auch mehr nach dem Versuch aus, aus einer akuten Krise rauszukommen.

Wenn Apple eine einheitliche Plattform wollte, dann könnten sie ja bei Intel bleiben. Das ist ja gerade das, worauf Intel hinaus will, was Intel als Vorteil für den Atom anführt. Die einheitliche Plattform.

* In den zwei Jahren seit Einführung des MacBooks sind die Taktraten um 20% gestiegen (plus architektonische Verbesserungen). In den letzten zwei Jahren vor dem Switch gab es beim iBookG4 dagegen eine Taktsteigerung von 50% (plus architektonische Verbesserungen).
Der Takt des MacBook Pro hat sich in den letzten zwei Jahren nur noch um 15% gesteigert, der beim PowerBook G4 in den letzten zwei Jahren vor dem Switch dagegen um 30% (jeweils plus architektonische Verbesserungen).
Beim PowerMac / MacPro siehts noch finsterer aus, nur 7% Taktsteigerung (plus architektonische Verbesserungen und Verdoppelung der Cores) seit Einführung des Mac Pro (macht hochgerechnet auf 2 Jahre ganze 9%). Der G5 hat in der Zeit eine Steigerung von 25% (plus architektonische Verbesserungen und Verdoppelung der Cores) gebracht.

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