Da ich mich beim einsortieren jeder einzelnen Nachricht schon schwer tue und es dazu recht wenig zu bemerken gibt, das ganze einmal gesammelt:
- OLPC mit Infrastruktur ab 200 US-$ mit wegweisender Nutzeroberfläche (?)
- Freie 3D-Videotreiber im kommen (?)
- OpenSource als Basis für den Erfolg zwigend notwendig (?)
- Ein Laptop für jedes Kind - One laptop per child (OLPC) wird fleissig produziert. Neben Brasilien, Indie, China gibt es vor allem einen berühmt berüchtigten Interessenten, Muammar Al-Qaddafi, der mit dem Initiator des Projekts, Negroponte, einen Liefervertrag über 1,2 Millionen OLPCs abgeschlossen hat. Daher auch der erste Preis, ca. 200 US-$ pro OLPC, allerdings mit Infrastruktur. Der WLAN Laptop nutzt nun rein gar nichts, wenn eben nicht per Basis-Funktion vernetzt. Und ein Internet-Anschluss solls auch noch geben. Von daher Interessanter als zuvor. Mehr dazu bei EE-Times. Von Dort auch der Hinweis auf ein YouTube Video das die Linux Oberfläche des OLPC zeigt. Wenn ich nun daran denke das 1,2 Millionen aufgeweckte, interessierte Kinder in Libyen sich auf das Internet und das Device stürzen wie wir damals auf den C64, dann sollten sich die Grundschüler hier warm anziehen und die gelebte Familienministerin ganz ganz schnell fürchterlich deutlich nachziehen.
- Wie alles eine Frage der Zeit, ein OpenSource Projekt für einen freien Treiber für moderne Graphikkarten kommt voran. Der schwarzen Peter in Bezug auf ClosedSource Treiber hat nVidia bekommen und nun gibt es hoffentlich bald eine alternative zu den ClosedSource bin die nur auf x86 laufen. Das Projekt ist gestartet und kann nun einen allerersten, wenn auch sehr kleinen Fortschritt melden. Denken wir an Linux, das fing auch ganz ganz klein an. Also dranbleiben! Ihr habt dann gewonnen, wenn euer Treiber schneller ist als der von nVidia. Und dann wird jemand dumm aus der Wäsche gucken. Mehr dazu bei Pro-Linux.
- O'Grady hat auf seiner PowerPage einen Hinweis auf Roughly Drafted Magazine gesetzt. Darin beschreibt Daniel Eran die Bemühungen Apples einen Nachfolger für MacOS 7 zu erarbeiten. Seine Ansicht wieso das im Vergleich zu NeXT keinen Erfolg hatte, ist für mich neu und bringt vielleicht auch für Sie neue Aspekte ins Spiel. Steve Jobs konnte bei NeXT auf die komplette BSD Umgebung auf bauen. Es gab einen preemptive Multitasking Kernel, mehrere (gleichzeitige) Nutzer, TCP/IP Stacks und das alles weit entwickelt, brauchbar und umsonst. Apple ohne OpenSource Anleihen musste dies alles von Grund auf neu Entwickeln. Und als dann TalOS soweit war, traute man den Nutzern den Wechsel auf ein komplett neues Betriebssystem, ohne die Mitnahme von Programmen und einer neuen Bedienung, nicht zu. Dies ist nur ein Artikel aus einer Reihe, die allesamt unterhaltend sind.