"Was ist in der Kiste drin?" mag sich der eine oder andere nordamerikanische PS3 Käufer heute gefragt haben. Semiconductor Insights beantwortet diese Frage in einem 4-minütigen Video. Eine weitere Fotoserie mit Besprechung der Hardware findet sich bei Daily Tech.
Ungewohnte Freiheiten an allen Orten:
Nachdem bereits die Festplatte problemlos ausgewechselt werden konnte und testweise sogar große und schnelle 3,5" HDs mit der Linux-ready Box liefen, ist auch die eigentliche Öffnung der Konsole ganz ohne Fallstricke mit einem Schraubendreher zu bewerkstelligen.
Ein Gimmick, das hier sicher die Herzen der Modder-Gemeinde höher schlagen lassen wird, ist die austauschbare Frontplatte.
Neben der multilingualen Menüführung scheint auch das interne Netzteil eine Universalausführung zu sein, die mit allen Stromnetzen zurechtkommt - wohl dem, der sich eine der früher erhältlichen und signifikant billigeren Japan-Konsolen sichern kann.
Die PS3 implementiert derzeit noch den Emotion Engine und Graphics Synthesizer Kombichip der PlayStation 2, der laut iSuppli einen Kostenfaktor von 27 USD darstellt. Mittelfristig soll er wohl durch eine geeignete Softwareemulation ersetzt werden.
Hochauflösende Fotos:
PlayStation 3
Geöffnet
Rückseite
Kühleraufbau
Hauptplatine
Cell Broadband Engine
Emotion Engine
XDR RAM
I/O Bridge
Marvell Chips
Kühlereinheit
16 cm Lüfter
Blu-ray Platine