Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

Die schwindende Relevanz der PPCs auf dem Desktop macht sich nun auch bei Ubuntu bemerkbar. Für Feisty Fawn könnte die PowerPC Architektur herausfallen. Offen wird begründet, dass mit dem Switch von Apple zu Intel das Interesse an einem PPC Port nachlässt. Aber auch RedHat Fedora sieht das Interesse an dem PPC Zweig eher schwinden. Mehr bei Golem.de. Über einen Sony PS/3 Port von Ubuntu oder Fedora berichtete Golem nicht.

Kommentare

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

Mit dem Switch von Apple tauchte ein Problem auf, günstige Consumer Rechner (Laptop & Desktop) mit PowerPCs werden nicht mehr angeboten. Keine Entwicklung mehr auf dem Gebiet.

Damit war abzusehen, das das Segment Linux-PowerPC Port über kurz oder lang zusammen brechen wird. Mag sein das IBM die Entwicklung für die Big-Iron Server weiterhin bezahlt, unabhängig von einer breiten Basis. Das ist vielleicht auch so gewollt, sind die Kunden dann auch weiterhin von IBMs Wohl abhängig. Hat mit SuSE SLES ja Jahre lang bestens funktioniert.

Den Leuten die auf die 5 Jahre Support von Ubuntu 6.06 LTS hoffen muss klar sein das sie 5 Jahre lang Bug-Fixes bekommen. Das heißt eben nicht neue Versionen. Kein neuer Firefox, keine neuer Apache, kein neues OpenOffice, ... Auch das ist eine Sackgasse.

Interessanter ist dann schon eher eine Distribution wie gentoo, die eher auf die Sourcen baut und so vielleicht Anpassungen neuer Software eher von der Community geleistet werden.

Hoffnung besteht für Debian, wenn vielleicht auch nicht in der ersten Reihe, aber ab und zu eine neue Distribution könnte drin sein. Und vielleicht NetBSD wenn sonst nichts mehr hilft?

Ausser IBM nimmt das Problem der weg brechenden Entwickler Gemeinde wahr. Wozu der ganze Aufwand mit Power.org, Power Brand und den Wettbewerben mit Portierungen zum PowerPC wenn man ungerührt zu sieht wie die unterstützte Plattform Amiga macht.

Auf der anderen Seite sollte man sich keine Hoffnungen machen, das selbst wenn IBM viel Geld in die Hand nimmt und eine vernünftige Rechner-Familie für die PowerPC Gemeinde heraus bringt, das das die Rettung wäre. Ich kann mir nicht vor stellen das IBM auf dauer die Entwicklung bezahlen möchte.

Auch Genesi nimmt das Wort "Desktop" oder "Consumer" Rechner nicht in den Mund. Es sieht aus als wäre der Desktop kampflos an die x86 Welt gegangen. Genesi macht in EIFKA die Nischen ausfüllt und mit dem Dual-970MP in der Server-Welt.

Die einzige Chance die ich sehe für ein Comeback des Power(PC)s auf den Desktop und in Laptops wäre ein AMD Sockel AM2(+) oder F kompatibler Prozessor der einfach in Standard Mainboards funktioniert. Wenn das mit der phantastisch klingenden Taktfrequenz von knapp 5GHz funktioniert, wie wären die Rechner mit Linux oder xBSD aufzuhalten?

Was mich starkt in Grübeln bringt, wieso der Markt für gebrauchte PowerPCs nicht schon längst zusammen gebrochen ist. Da werden noch über tausend Euro für PowerBooks G4 geboten, der inzwischen wohl eher 10-fach langsammer sein soll als das günstigste MacBook, das für den selben Preis zu haben ist. PowerMacs mit 1GHz G4 gehen für über 400 Euro in ebay weg, dafür gibt es neue AMD Athlons X2 Dual Core CPUs mit 2 GHZ Takt, günstigen HD und RAM Schnittstellen.

Mag sein das der Marktanteil sehr klein ist, ca. 1%. Dafür scheint die Gemeinde extrem versessen und ziemlich allergisch auf Little-Endian Prozessoren. Und bei 100 Millionen PCs pro Jahr ist 1% immer noch 1 Millionen Rechner.

IBM sollte es nicht versuchen. IBM soll es einfach machen! So wie beim PC damals. Oder können die Jungs in Böblingen nur Cells in Supercomputer verpflanzen? Nen Power in den Sockel F oder Am2 geht doch auch. Macht hin!

Gebrauchtpreise

Ganz einfach:

Vor OS X und dem iMac war Apple eine (fast) reine Profi-Marke. Auch nach den ersten iMacs waren die PowerMacs schon preislich Profi-Rechner.

Und Profis hängen dem Markt immer mindestens 1-2 Jahre hinterher.

Was läuft, wird benutzt bis es nicht mehr läuft.

Und viele Profis haben schon den Switch zu X nicht mitgemacht.

Gerade neulich habe ich einem Grafiker einen Arbeitsplatz eingerichtet: PowerMac 9xxx, schön RAM, ATI-Karte rein, USB-Karte rein, Photoshop Elements drauf, Scanner ran, Drucker ran, läuft (unter OS 9, der Schritt von 7.6 war für ihn ein echtes Erlebnis :-), für deutlich weniger als 1.000 Euro. X ist für ihn keine Alternative, da ohne Ende Altdaten wo keiner einem sagen kann ob das mit der Übernahme klappt ("müsste im Prinzip eigentlich problemlos gehen").

Und er ist für seine Bedürfnisse glücklich damit.

Re: Gebrauchtpreise

Sofern ein Grafiker / eine Graphikerin begabt ist, ist die teuerste und wichtigste Investition die Einarbeitung in das Graphik-Programm. Es geht nicht nur um die Funktionen und die Tastenbelegung, sondern auch um das Wissen wie man welchen Effekt mit welchen Arbeitsschritten erledigt.

Wer glaubt man könne jeden Graphiker mit einem aktuellen, schnellen Rechner und einer Software die angeblich funktionsgleich ist zum Wechsel bewegen wird sich wundern. Beim ersten Hacken ist's vorbei.

Was nutzt es wenn der Weichzeichner nur 1/10 der Zeit braucht wenn der nächste Arbeitsschritt nicht mehr funktioniert?

Also ich hab dafür Verständnis und Respekt vor der Leistung der Graphiker und deren Entscheidung für den Rechner ihrer Wahl.

Die andere Frage, Apple hat so 4 Millionen PowerPC-Rechner pro Jahr verkauft. Sind denn alle Graphiker?

Re: Gebrauchtpreise

Nein,

und der Graphiker hat in 5 Jahren möglw. ein Problem.
Weil es eventuell keine Programme gibt unter OS 9, die PDXML können. Das wollen aber sein Kunden als Format, nachdem nun endlich mal von Quark und Co weggekommen ist....
Tja, und dann ?
Dann kann er wählen, ob er Quark Version Dings (kennt er, nutzt er) oder/und oder Adobe Schnippdich in Version Dingsda (kennt er, nutzt er) aufm professionellen Windows-PC oder einem professionellen Mac/OSX PC laufen lassen will.
Das es ihm egal sein wird, wie das OS heisst, solange nur seine Anwendung läuft, nimmt er das OS, was am besten passt und einen entspr. Preis hat.
So, dank Vista hätte da ja OSX durchaus Chancen ;-D

Es gbit Anwender, denen ist der Prozessor egal, solange er die Anforderungen erfüllt.
Das ist auch eine Chance und nicht unbedingt der Aufruf zur Monokultur mit Klone, eher ganz im Gegenteil.

Gruss Frank

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

>Auch Genesi nimmt das Wort "Desktop" oder "Consumer" Rechner nicht in den Mund.
>Es sieht aus als wäre der Desktop kampflos an die x86 Welt gegangen.
>Genesi macht in EIFKA die Nischen ausfüllt und mit dem Dual-970MP in der Server-Welt.

a) Das mag mit der Klausel "The IBM CPC945 Bridge and Memory Controller may not be used in personal computer products." zusammenhängen.

b) Als Desktop ist der Nachfolger des Pegasos II bereits in Entwicklung. Um P.A. Semi ist es in letzter Zeit etwas ruhig geworden, sonst hätte man hier gleich noch eine leistungsfähigere Chipalternative anzubieten.

c) Ein unabhängiger PPC Desktop hat nicht mehr OS X als "Joker". Damit er preislich konkurrenzfähig zu x86 ist, braucht er ein gewisses Verkaufsvolumen oder spezielle Unterstützung durch die POWER Interessenspartner - hier beisst sich die Katze gewissermaßen in den Schwanz

>Die einzige Chance die ich sehe für ein Comeback des Power(PC)s auf den Desktop
>und in Laptops wäre ein AMD Sockel AM2(+) oder F kompatibler Prozessor
>der einfach in Standard Mainboards funktioniert

Laut IBM für 3 bis 4-Prozessor POWER7 Systeme angedacht - etwas spät um die Desktop Lücke füllen zu können.

Genesi hat das G5 Board prinzipiell fertig, bräuchte jedoch idealerweise einen 5000er Initialauftrag um es kostengünstig anbieten zu können.

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

Tja,
da ist es wieder, das Henne-Ei Problem.
Gruss Frank
PS : vielleicht kann die Navy in den U-Booten die DualG4 XServ von Apple dagegen austauschen ?

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

"Wenn das mit der phantastisch klingenden Taktfrequenz von knapp 5GHz funktioniert, wie wären die Rechner mit Linux oder xBSD aufzuhalten?"

Nunja, Leute die Linux nutzen dürften weniger auf Marketing hören. Ausser einer Ankündigung gibt es noch nichts von IBM für den Dektop mit 5GHz.

AMD und Intel schlafen auch nicht!

"Was mich starkt in Grübeln bringt, wieso der Markt für gebrauchte PowerPCs nicht schon längst zusammen gebrochen ist."

Das liegt schlicht daran, dass die Computer von Apple kult sind!

Dein Vorschlag mit AM2 dürfte auch nicht aufgehen oder PPC müsste einen deutlichen Mehrwert bei ähnlichem Preis bieten.

Da Apple von PPC weg ist, wird der PPC früher oder später als Desktop-CPU tot sein.

Die Leute, die sich einen Mac gekauft haben, haben dies nicht wegen PPC gemacht, sondern wegen OSX! Einen PPC ohne OSX wird kaum jemand kaufen!!!

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

> "Was mich starkt in Grübeln bringt, wieso der Markt für
> gebrauchte PowerPCs nicht schon längst zusammen
> gebrochen ist."
>
> Das liegt schlicht daran, dass die Computer von Apple
> kult sind!

Kann nicht sein. Wieso sollte sich jemand einen gebrauchten G4 Laptop kaufen wenn das Apple MacBook neu, mit Garantie, schnellerer Dual-Core CPU für gleich viel oder weniger zu haben ist. Apple-Kult ist das nicht. Es kann auch nicht sein das ein miniMac G4 für fast 500 Euro gebraucht raus geht wenn es den miniteliMac mit DualCore CPU für 600 gibt, neu, mit Garantie. Das hat nichts mit Apple-Kult zu tun, eher mit PowerPC-Kult. Und MacOS 9 zieht nicht. So schlecht soll Rosetta nun nicht sein und wie lange gibt es noch PowerPC Software (siehe Adobe). Rein wirtschaftlich und bei zutreffender Apple Werbung müssten die Gebrauchtpreise für PowerPCs auf der hälfte bis einem viertel der Intel-Macs Neupreise liegen. Und nicht fast bei den Neupreisen.

> Dein Vorschlag mit AM2 dürfte auch nicht aufgehen oder
> PPC müsste einen deutlichen Mehrwert bei ähnlichem
> Preis bieten.

Muss es nicht. Ziel sind eben jene Leute die keinen x86 Prozessor haben möchten. Und denen ist egal ob MacOS X darauf läuft oder nicht. Der Mehrwert ist eine nicht x86-CPU. Bei Multi-Core CPUs und den grossen Caches seh ich eh kein Problem einen anderen Rechner oder CPU mit brauchbarer Geschwindigkeit zu emulieren. Wenn's sein muss. Ansonsten soll ja Virtualisierung kommen.

Ich möchte eine Möglichkeit haben Linux auf dem Power(PC) am leben zu erhalten. Und eine Power(PC) CPU im AM2 / Sockel F ist eine Lösung mit geringem Aufwand bei vertretbaren Kosten.

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

"Kann nicht sein."

Doch ist ist es. Abgesehen von Unwissenheit.

"Dafür scheint die Gemeinde extrem versessen und ziemlich allergisch auf Little-Endian Prozessoren."

http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showpost.php?p=4103845&postcount...

"Ziel sind eben jene Leute die keinen x86 Prozessor haben möchten."

Mit den 5 Leuten kann man nicht leben, zumal man mit x86 eh Vorteile unter Linux hat, z.B. propritäre Treiber, W32Codecs, Flash usw.

;-)

LOL

Überzeugende Argumente die da anführst, in Bezug auf die Gebrauchtpreise ;-)

Aber was nicht sein darf kann nicht sein :-p

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showpost.php?p=4103845&postcount=291

Dass manche Operationen mit weniger Code auskommen, ist ja auch der Grund, warum sich Intel beim x86 für little Endian entschieden hat. Aus dem gleichen Grunde haben sie sich für CISC entschieden und die vielen verschiedenen Adressierungsmodi:
Der Code wird kleiner.
Nur sind die 70er Jahre vorbei, 1kB Speicher kostet keine 1000$ mehr. Der Vorteil ist also dahin, die Nachteile sind aber geblieben.

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

"Der Vorteil ist also dahin, die Nachteile sind aber geblieben."

Den Link bitte richtig lesen!!! Es gibt weiterhin Vorteile!

Aber welche Nachteile? Wie gesagt, bitte mind. 1 konkretes Bsp. mit Code!

Denn sonst bleibt die Aussage von dir heisse Luft!

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

Den Link bitte richtig lesen!!! Es gibt weiterhin Vorteile
Herrje. Lies doch erst mal meinen Text. Und versuche ihn zu verstehen.

Ja, der Link stellt so einen Vorteil dar, eine Situation, wo der Code mit Little Endian kleiner ist, als mit Big Endian. Das habe ich aber überhaupt nicht in Frage gestellt.

Heutzutage ist - und das gilt genauso für die Code-Compression, die CISC bietet - es so, dass dieser Vorteil ziemlich irrelevant ist, da heutzutage Speicher im Überfluss und genügend Register (beim x86 jedoch nicht) vorhanden sind.

Allerdings muss ich mich korrigieren, was die Nachteile betrifft. Die sind nicht geblieben.
In Zeiten, wo Internet und Multimedia zu Hauptanwendungen auf PCs geworden sind, sind - zu den bekannten, die früher nicht wirklich relevant waren, deren Relevanz mit größeren Datentypen aber schon zugenommen hat - weitere Nachteile für Little Endian-Systeme hinzugekommen. IP-Daten und Multimedia-Streams sind nämlich Big-Endian und müssen auf Little-Endian-Systemen Byte für Byte gedreht werden.

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

Ach ut... von MacUser (zu viel Wahrheit für dich) zu MacGuardians (dicht gemacht) zu fscklog (da hört dir keiner zu) zu ppcnux (ui, schon so tief zu Linux gesunken)? ;)

Naja. Mach mal. Ist witzig. ;)

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

Ach Nuke, mit solchen Posts machst Du Dich doch nur lächerlich.
Seitdem Du Dich schon mit dieser Trollaktion mit Deinen Freunden aus dem Du-weist-schon-Forum bloßgestellt hast und nicht die Größe besitzt, Dich bei mir und der Community zu entschuldigen, zerfrisst Dich der Selbsthass, den Du auf mich projizierst. Raff Dich auf, tu was dagegen.
Trage z.B. etwas zum Thema bei.

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

Konkretes Bsp für Nachteile bitte!

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

Aus Wikipedia, Vorteile des Big-Endian-Formats

In der Big-Endian-Form kann unabhängig von der Anzahl der Ziffern der Zahl effizient geprüft werden, ob sie positiv oder negativ ist: Nur das erste (oberste) Byte ist zu lesen. Hier steht im höchsten Bit das Vorzeichen. Die restlichen Byte können übersprungen werden, egal, ob die Zahl mit 1, 2 oder 4 Byte Länge definiert ist.

Beim Verarbeiten von Bit-Strömen, d.h. Daten, die byteweise abgelegt sind, können 32 oder gar 64 Bit mit einem einzigen Speicherzugriff gelesen bzw. geschrieben werden, ohne Bytes zu vertauschen.

Tja

Meinen mini hab ich mir auch nur gekauft, nachdem Ubuntu zumindest für Dapper 5 Jahre Support zugesagt hatte.

Das reicht mir dann erstmal.

Aber schon erschreckend, wie schnell es geht. Und unnötig obendrein. Performance-mässig ist man mit einem aktuellen G5 noch mehr als gut dabei, auch noch in zwei Jahren.

Andererseits ist die Argumentation natürlich oberkrank: Weil unser grösster Konkurrent auf der PPC-Plattform zu x86 geswitcht ist hören wir jetzt auch auf.....

Re: Tja

"Weil unser grösster Konkurrent auf der PPC-Plattform zu x86 geswitcht ist hören wir jetzt auch auf...."
Welcher Konkurrent ?

Gruss Frank

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

Ok, seit dem Apple Switch fehlt ein großer Consumerhersteller für PowerPC Desktops, aber was ist mit den vorhandenen PowerPC Rechnern? Die hören ja nicht über Nacht auf zu funktionieren und es sind noch zig Millionen davon im Einsatz.

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

Die laufen ja alle noch mit MacOS 9/X, Debian, Ubuntu 6.10 bis zum bitteren Ende. So in 30 Jahren etwa ;-)

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

ja, da läuft praktisch der Support für aus.....
OSX wirds da absehbar auch nicht mehr geben,
Linux wird aus den Hauptzweigen verschwinden, es bleiben Nebenzweige, nicht mehr gar so aktuell (zumindest was Desktops usw. angeht, um die Server wird sich IBM schon kümmern und entspr. Resourcen freigeben und unterstützen)
Es läuft halt langsam aber sicher auf das ENDE zu.
3 bis 4 Jahre und wird nur ganz vereinzelt noch aktuelle Distributionen geben.
Ubuntu, weg. RedHat, weg. Von Debian hört man gerüchteweise ähnliches, vielleicht weg.
Man muss der Tatsache einfach in Auge sehen.
in 3 bis 4 Jahren wird auch der letzte Desktop PowerPC abgeschrieben sein.
Der Rest muss dann eben sauteure embedded Kits bei WindRiver oder sonstwem kaufen...falls man im Bereich embedded mit dem PPC noch unterwegs sein sollte.
Aber vielleicht hat ja MS ein Herz und öffnet die XBox und vielleicht gibt ja bald mehr Speicher für die Sony PS/3.
Und "hoffentlich fällt uns der Himmel nicht auf den Kopf" (Majestix).
Gruss Frank

Re: Ubuntu und Fedora PPC auf der Kippe

sehen wir der Tatsache ins Auge :
eine Investition in einen DesktopPC mit einem PowerPC prozessor ist seit dem Switch von Apple eine Fehlinvestition.
Vielleicht hilft ja die Sony PSs/3 aus, sobald brauchbar Distributionen dafür verfügbar sein können (Gentoo,Ubuntu, Debian, OpenSuSE, Fedora).
Daher mal gleich die Frage : wer kauft sich heute noch einen PowerPC als Desktop system.
Gruss Frank

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.