Genesis Dual-970MP Open-Server-Workstation soll microBTX werden

Wer sich schon gewundert hat, wie Genesi ein Dual-Dualcore G5 System nach ersten Plänen auf einem microATX Board mit einer vernünftigen Anzahl an DIMM Sockeln realisieren will, braucht gar nicht weiterzudenken:
Man hat sich mittlerweile für den neuen microBTX Standard entschieden.

Gegenüber dem microATX Format, das eine Mindestboardtiefe von etwa 17cm zulässt (Pegasos: 17,2cm) und maximal 24,4cm erlaubt, müssen alle BTX Boards aufgrund der Montageloch Vorgaben die Standardtiefe von 26,7cm einhalten.

Das sollte Platz für eine Server-typische Längsanordnung der DIMM Sockel relativ zum Luftstrom schaffen und platziert die CPUs typischerweise direkt an die Frischluftquelle. Auch eine leistungsfähige Grafikkarte für den Workstation Einsatz steht mit BTX nun direkt im Hauptluftstrom und belegt bei Überbreite keinen zweiten Slot mehr - anders als z.B. bei Apples PowerMacs.

Die Konkurrenz setzt bei Serverboards meist auf (Extended-ATX, 33cm tief) Sondergrößen, jedoch in einer Preisklasse, die Genesi mühelos unterbieten will.

Die OSW wird die "945" Northbridge verwenden, also höchstwahrscheinlich das offizielle IBM Äquivalent zum aktuellen PowerMac Systemcontroller analog zu der bekannt gewordenden IBM CPC925 <> Apple U3H Beziehung.

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