Jemand der eine russische Windows Version benutzt? Nein. Glück gehabt. Der russische Antiviren-Hersteller Kaspersky weist auf einen neuen Schädling hin, der sich in einer Bitmap-Bilddatei (.bmp) verbirgt.
Die schon seit drei Monaten bekannte Sicherheitslücke im Internet Explorer 5.0 und 5.5 führt den Virus automatisch aus, sobald die Datei geöffnet wird. Mit der 6er Version des Browsers wurde der Fehler behoben. Dafür besteht eine Schwachstelle in einem Buffer Overflow, der nach der Veröffentlichung des Windows Quellcodes gefunden wurde. Ein gleicher Fehler wurde Ende Februar im EMF-Format entdeckt, welcher aber mit MS04-011 gefixed wurde.
Der von den Kaspersky "Agent" getaufte Virus ist für deutsche Nutzer jedoch ungefährlich, da er das Sicherheitsloch nur in russischen Windows Versionen ausnutzen kann.