Selbstverständlich musste es, früher oder später, eine Version des TouchPad geben, die Mobilfunk unterstützt. HP hat die Zeit jedoch auch genutzt, um die Hardware zu verbessern. Nun werkelt ein 1,5 GHz Dual-Core Snapdragon im Gerät.
Siehe precentral - HP announces AT&T TouchPad 4G with 1.5GHz processor .
Das HP so schnell an der Prozessor-Schraube dreht, läßt ahnen was Apple demnächst auf den Markt wirft. Oder liegt es an der guten Ausbeute der Snapdragons? Der TouchPad mit 32GB und HSPA+ wird für AT&T gebaut und bedient wohl deren UMTS Netz, was verschwiegen wird. Die HSPA+ Erweiterung wird in den Staaten, neben anderen Beschleunigungen bereits fälschlich als vierte Generation des Mobilfunks beworben. Wobei UMTS wohl eher mit dem schlechten Ruf von AT&T assoziiert wird und deshalb in den USA verpönt ist?
Was unbekannt ist, der Preis und Verfügbarkeit.
Selbst wenn es nur daran liegt, das Qualcomm die Produktion so gut im Griff hat, das man jetzt die Prozessoren schneller laufen läßt, weil das Strom-Budget eingehalten wird, dann ist auch dass ein Fortschritt. Und mit dem degradierten(?) Rubinstein und neuem WebOS Chef Stephen DeWitt scheint HP mehr Druck zu machen. Offensichtlich war man nicht zufrieden. Auch dass ein guten Zeichen für Wettbewerb?
HPs großer Trumpf: Mit Palm und als Dinosaurier der Branche muss man nicht fürchten von der Konkurrenz via Patente zurück gepfiffen zu werden. So wie es Apple mit HTC, Samsung und Nokia versucht.
Tja, und nun? HP muss in die Pötte kommen und endlich mal Hardware in die Verkaufskanäle bringen. In Deutschland gibt es bis jetzt praktisch seit dem Palm Pre keine WebOS Hardware mehr zu kaufen. Langsam kommen die Veers und hoffentlich auch die Pre3s, aber die liegen technisch im Mittelfeld. Rubinstein ist gefordert mehr Innovationen zu liefern. Ansonsten werden TouchPads doch nur die Bedienelemente der HP Drucker werden.