Unbestätigt aber allseits unbestritten dürfte Apples Tablet keinen Intel-Prozessor beinhalten, vielleicht ist der Intel-Prozessor ja die Überraschung?
Sicher ist die Frage: Wie will Apple einen, seiner Marke angemessenen, hohen Preis rechtfertigen. Ein klotziges, übergroßes Mobiltelefon tut es nicht, ebenso wenig ein eBook- / Springer-Publikations-Leser noch ein ein mobiler Full-HD Player. Hohe Prozessor-Rechenleistung ist ja nicht gefragt, nicht einmal bei der Full-HD Decodierung, die übernimmt der Grafikkern.
Mal sehen welche wundersame Anwendung Steve P. Jobs in der inszenatorischen Realitätsverzerrung gefunden hat, um seinen Anhängern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Am 26. 27. Januar 2010 sollten wir mehr wissen, Apple soll den gleichen Saal angemietet haben, wie damals bei der iPhone Vorstellung.
Bis dahin: Klar ist, das nichts unmöglich und alles Mögliche unsinnig ist.
Mehr dazu aus der altehrwürdigen Schweiz, selbst bei den bedächtigen Eidgenossen sind die Wellen des Tablet-Hypes angekommen. Welch eine Turbulenz der Realität. NZZ - Warten auf Steve.
Ergänzung
Lars-Göran Nilsson spekuliert bei Semiaccurate - Will Apple design its own CPUs? darüber, ob eine eigene CPU bei Apple Sinn macht oder nicht. Und kommt auch zu keiner zwingenden Schlußfolgerung.
Nick Farrell geht die Apple Marketing-Strategie, entweder du jubelst grundlos und voller Überzeugung mit uns oder du kommst nicht, gegen die Hutschnur. Er läßt es der Welt wissen: The Inquirer - Apple starts to whip up its black shirts
Damit Apple mit dem Gerätchen in den Schlagzeilen bleibt, wurden rechtzeitig Journalisten die notwendigen Informationen gesteckt. So durfte das Wall Street Journal verbreiten, das die eingebaute Kamera den Nutzer erkennt. Was dann zur Folge hat, das der Freund dann beim "Hey, super, guck mal" zurück fragen wird: Was ist an "Access denied" denn so toll?.
Trotzdem interessant. Vermengt alles, was es bisher gab, Gesichtserkennung von iPhoto, und bringt im neuen Kontext eine erstaunliche Neuerung. Könnte etwas werden. Nur, nicht ein Slate für alle, wenn den ein Slate pro Person mit Family-Funktion.
Mehr Häppchen bei Appleinsider:
http://www.appleinsider.com/articles/10/01/20/apple_sees_tablet_as_one_d...
http://www.appleinsider.com/articles/10/01/21/sources_detail_physical_de...
Kommentare
10.6
- K64
http://arstechnica.com/apple/reviews/2009/08/mac-os-x-10-6.ars/5
- 64 Bit Apps
http://arstechnica.com/apple/reviews/2009/08/mac-os-x-10-6.ars/5
- Neue APIs, die teilweise 64-bit-only sind (z.B. für Quicktime X)
http://arstechnica.com/apple/reviews/2009/08/mac-os-x-10-6.ars/5
- QuicktimeX
QTKit für den Übergang, bis die Transition zu QuicktimeX abgeschlossen ist.
http://arstechnica.com/apple/reviews/2009/08/mac-os-x-10-6.ars/6
- LLVM und Clang
http://arstechnica.com/apple/reviews/2009/08/mac-os-x-10-6.ars/9
- Blocks und GCD
http://arstechnica.com/apple/reviews/2009/08/mac-os-x-10-6.ars/12
- OpenCL
http://arstechnica.com/apple/reviews/2009/08/mac-os-x-10-6.ars/14
- Microsoft Exchange-Support
Das habe ich mal auf die Schnelle aus dem ARS-Artikel rausgeschrieben. Mit 10.6.3 kommt evtl. endlich OpenGL 3.x (laut Netkas). In 10.6 sind viele Grundlagen für die Zukunft gelegt worden.
Mit 10.5 kam noch (halbherziges) ASLR.
10.4 kannst man nicht mehr guten Gewissens nutzen. Es gibt keine Sicherheitsupdates mehr von Apple für 10.4 -> Support beendet. So ist aktuell z.B. eine Quicktime-Lücke offen, die selbst noch 10.5 betrifft (da noch nicht gefixed).
Mein Macbook ist mit 10.5 übrigens gleich "smoother" als mit 10.4 gelaufen.
QuicktimeX, neue 64Bit APIs, OpenCL, ...
- K64
- 64 Bit Apps
- Neue APIs, die teilweise 64-bit-only sind (z.B. für Quicktime X)
- QuicktimeX
- OpenCL
...
...
Wieso sollte Apple an solchen grundlegenden Dingen rumschrauben, die für die Zukunft der Plattform wichtig sind, wenn die Plattform denen egal wäre? Das zeigt IMHO gerade, dass die Plattform Apple eben nicht egal ist. Ansonsten würde Apple wohl solche Änderungen wie oben weitestgehend vermeiden und sich gerade auf oberflächliche Änderungen und Verbesserungen beschränken... .
Ja.
Alles Sachen, die für den Benutzer völlig uninteressant sind. Sachen, die überfällig waren und schon lange hätten eingeführt werden sollen, sich aber wegen des Intel-Switches verzögert hatten.
Der 64-bit-Kernel hätte beim PowerPC mal eben so nebenbei eingeführt werden können. Wenn sich aber mit 64bit die ISA ändert, ohne allerdings die Probleme der 32bit-ISA auszuräumen, auf die diese basiert, die Adressmodi ändern und eine andere ABI eingeführt werden muss, dann ist der 64-bit-Kernel eben doch eine Großbaustelle.
Was bringen die besagten Techniken einem Benutzer, der einen Mac mini mit Intel GMA hat? Der 64-bit-Kernel lässt sich nicht aktivieren, OpenCL ist sinnlos auf der Intel GMA und Grand Central bringt auch keinen Vorteil auf nur zwei Prozessoren.
Wie gesagt, selbst wenn ich einen Intel-"Mac" in Gebrauch hätte, würde ich keine 29€ für Snow Leopard ausgeben.
Die ACLs wurden übrigens auch mit Tiger eingeführt.
Sicherlich bringt 10.6 dem
Sicherlich bringt 10.6 dem Endnutzer derzeit nicht den riesen Vorteil. Wobei Exchange schon nett ist für manch einen.
Es ist eben Henne - Ei. Bis neue APIs und Techniken verwendet werden, dauert es seine Zeit. Damit die aber verwendet werden, muss das OS die auch unterstützten.
Grand Central bringt auch keinen Vorteil auf nur zwei Prozessoren.
Wieso das?
OS Und drumherrum
Hallo,
IMHO ist der Exchange-Support kein Fortschrit in OS X, weil es IMHO kein Teil von OS X ist, sondern Teil der zufällig mit OS X mitgelieferten Software (ebenso wie Dashboard,Safari, Mail, etc.) Einzig bein TimeMachine mag ich man sich noch drüber streiten, ob Backup nicht eine genuine Aufgabe des OS ist.
Insofern schmelzen die Neduerungen bei allen OS X Varianten seit 10.2 (oder eigentlich seit 10.1) ziemlich zusammen. Und in diesem Vergleich macht 10.6 IMHO eine gute Figur, weil es eben vergleichsweise viele Neuerungen am eigentlichen OS bringt (OpenCL, GrandCentral, endliches volle 64bit). Schade dass es das nicht mher für PPC gibt, das wäre IMHO kein großer Aufwand gewesen.
Bis dann
R"udiger
Exchange / Grand Central Dispatch
Exchange-Unterstützung besitzt Mac OS X auch schon seit 10.4. Neu in 10.6 ist nur die Unterstützung für Exchange Server 2007. Für das Update auf Exchange 2007 wäre kein großes Systemupdate nötig gewesen.
Grand Central bringt erst bei vier, acht und mehr Prozessoren praktische Vorteile. Auf zwei Prozessoren werden die Prozesse auch so einigermaßen gut verteilt, sodass ein Großteil der Rechenpower genutzt wird. Außerdem bleibt bei zwei Prozessoren höchstens 50% der Rechenpower ungenutzt, bei vier Prozessoren aber schon 75%, bei acht, 87,5% usw.
Exchange
Exchange-Unterstützung besitzt Mac OS X auch schon seit 10.4. Neu in 10.6 ist nur die Unterstützung für Exchange Server 2007. Für das Update auf Exchange 2007 wäre kein großes Systemupdate nötig gewesen.
Das ist nicht richtig.
Mac OS 10.6 ist die erste Mac OS X Version überhaupt, die Exchange-Support bietet. (Server 2007).
Mit Leopard, Tiger und den anderen OSX Versionen gibt es keinen Exchange-Support. Weder für den 2003er noch den 2007er. Da hat man Entourage für gebraucht (und perfekt ist Echange-Support in 10.6 auch noch nicht).
Das was du meinst hat nicht sonderlich viel mit echtem Exchange zu tun (so wie es auch der Outlook Nutzer in den Firmen kennt).
Grand Central bringt erst bei vier, acht und mehr Prozessoren praktische Vorteile. Auf zwei Prozessoren werden die Prozesse auch so einigermaßen gut verteilt, sodass ein Großteil der Rechenpower genutzt wird. Außerdem bleibt bei zwei Prozessoren höchstens 50% der Rechenpower ungenutzt, bei vier Prozessoren aber schon 75%, bei acht, 87,5% usw.
Selbst bei einer Single-Core-CPU sollte es etwas bringen - wenn auch weniger.
Es laufen ja häufig mehrere Programme gleichzeitig - und wenn man jeweils die schön in Blocks unterteilen kann...
Exchange in Tiger
Seit Tiger lassen sich in Mail Exchange Accounts anlegen. https://wiki.brown.edu/confluence/display/CISDOC/Mac+Mail+(OSX+10.4)+Exchange
Nicht wirklich
Exchange ist viel mehr als nur E-Mails.
Mail, Kontakte und Termine + Notizen und Aufgaben + Gruppenfunktionen, gemeinsame Kalender usw.
Das geht alles nicht mit Tiger (selbst bei 10.6 ist wohl noch nicht alles abgedeckt).
Und ob der Mail-Zugriff in 10.4 wirklich nativ auf den Exchange-Server erfolgt, wie es Outlook macht, bin ich mir auch nicht sicher.
Jaja...
Mag ja sein, dass Exchange mehr, als nur Email ist. Aber auch Entourage konnte nicht mehr.
Insofern steht meine Aussage:
Exchange-Unterstützung besitzt Mac OS X auch schon seit 10.4. Neu in 10.6 ist nur die Unterstützung für Exchange Server 2007.
und Deine Aussage:
Das ist nicht richtig.
Mac OS 10.6 ist die erste Mac OS X Version überhaupt, die Exchange-Support bietet. (Server 2007).
Mit Leopard, Tiger und den anderen OSX Versionen gibt es keinen Exchange-Support. Weder für den 2003er noch den 2007er. Da hat man Entourage für gebraucht
ist falsch.
no
Mag ja sein, dass Exchange mehr, als nur Email ist. Aber auch Entourage konnte nicht mehr.
Ich weiss nicht was Entourage im Detail kann. Habe es noch nie benutzt. Vollwertiger Ersatz zu Outlook ist es wohl nicht.
Aber es scheint doch einiges mehr zu können, als der Tiger hinsichtlich Exchange.
Nicht umsonst hat offenbar so ziemlich jeder Entourage genutzt, wenn er mit Exchange zu tun hat (bei manchen Hosted Exchange-Anbietern gibt es auch extra gleich Entourage dazu).
Hier z.B. die Ordner: http://www.mac.gwdg.de/index.php?id=84
Von daher ist meine Aussage richtig hinsichtlich Exchange.
Erst in 10.6 kann man von Exchange-Support überhaupt sprechen (und perfekt ist der auch noch nicht). Dort geht auch Kalender und Adressbuch.
Wenn Entourage tatsächlich so schlecht sein sollte, dann bietet 10.6 ja für den Exchange-User noch deutlich mehr Wert, als ich dachte.
Das was Tiger bietet, hat mit Exchange (und was ein Exchange aus macht) kaum etwas zu tun.
"Seit "Snow Leopard" (Mac OS 10.6) kann MacMail auch native per Webservices auf Exchange 2007 zugreifen. Diese Anbindung ist anscheinend sehr gut gelungen, zumindest wenn ich den MAC-Anwendern glauben darf, die lieber mit den vorhandenen Programmen arbeiten und kein Outlook für MAC oder Entourage installieren wollen. "
"Wenn Sie noch kein Mac OS 10.6 einsetzen, sondern noch eine ältere Version, dann können Sie damit ihr Exchange Postfach nur per POP3 oder IMAP4 lesen und Mails per SMTP senden. Es ist daher problemlos möglich, mit MacMail eine Verbindung zum Exchange Server herzustellen. Die weitergehenden Funktionen des Exchange Servers bleiben ihnen dabei aber verschlossen, z.B. Kalender und Kontaktordner oder Serverregeln. Damit ist die alte Version von MacMail nicht für den Einsatz mit Exchange ratsam"
http://www.msxfaq.de/clients/mac.htm
Edit: ARS
http://arstechnica.com/apple/reviews/2009/08/mac-os-x-10-6.ars/19
Quatsch
Dass es "bei manchen Hosted Exchange-Anbietern es auch extra gleich Entourage dazu gibt" wage ich zu bezweifeln. Entourage ist Teil des 400€ teuren Office-Pakets. Und wie gesagt, Entourage kann das selbe, wie das kostenlos integrierte Mail auch: Auf Exchange-Postfächer zugreifen. Entourage ist nur ein aufgepeppter (und nach Microsoft-Manier verschandelter) Claris Emailer.
Dass man "erst in 10.6 kann von Exchange-Support überhaupt sprechen" kann, ist völlig übertrieben. Bestenfalls ist die Exchange-Unterstützung etwas erweitert worden. (Um Funktionen, die vorher nur mithilfe von iCal- und Adressbuch-Plugins möglich waren).
Das lange Zitat (aus http://www.msxfaq.de/clients/mac.htm) bezieht sich auf exchange 2007. Dass diese Version in Tiger unterstützt wird, habe ich nie behauptet. Wie gesagt, wurde mit 10.6 die Exchange-Unterstützung auf 2007 erweitert.
Deine Aussage von vorhin ist selbstverständlich nicht richtig, wie eigentlich alle Deine Aussagen.
Nebenbei ist das sowieso kein wirkliches OS-Feature und nur für einen kleinen Bruchteil der Mac-OS-X-Benutzer im Promillebereich überhaupt interessant. Du bist wohl mal wieder auf dumme Werbesprüche reingefallen.
Outlook
Dass es "bei manchen Hosted Exchange-Anbietern es auch extra gleich Entourage dazu gibt" wage ich zu bezweifeln. Entourage ist Teil des 400€ teuren Office-Pakets.
Es gibt Anbieter, die das beilegen. Wie auch Outlook
Und wie gesagt, Entourage kann das selbe, wie das kostenlos integrierte Mail auch: Auf Exchange-Postfächer zugreifen. Entourage ist nur ein aufgepeppter (und nach Microsoft-Manier verschandelter) Claris Emailer
Es kann wohl mehr. Und wenn doch nicht, dann spricht es noch mehr für 10.6.
Dass man "erst in 10.6 kann von Exchange-Support überhaupt sprechen" kann, ist völlig übertrieben. Bestenfalls ist die Exchange-Unterstützung etwas erweitert worden. (Um Funktionen, die vorher nur mithilfe von iCal- und Adressbuch-Plugins möglich waren).
Wie denn?
Geht nicht!
Das lange Zitat (aus http://www.msxfaq.de/clients/mac.htm) bezieht sich auf exchange 2007. Dass diese Version in Tiger unterstützt wird, habe ich nie behauptet. Wie gesagt, wurde mit 10.6 die Exchange-Unterstützung auf 2007 erweitert.
Was hat das damit zu tun bzw. damit hat es gerade zu tun.
Mit Tiger gibt es überhaupt kein Exchange-Support (das was man darunter versteht). Mit 10.6 gibt es Exchange-Support - wenn auch nur mit 2007 und dem Nachfolger - aber immerhin.
Deine Aussage von vorhin ist selbstverständlich nicht richtig, wie eigentlich alle Deine Aussagen.
Genau umgekehrt.
Du bist wohl mal wieder auf dumme Werbesprüche reingefallen.
Aha, jemand der es benötigt ist blöd?
Skyfillers
Es gibt Anbieter, die das beilegen. Wie auch Outlook
Ja, zum Beispiel bei Skyfillers: http://hosting.skyfillers.com/produkte/hosted-exchange/funktionen/outloo...
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/bb408417(EXCHG.80).aspx
http://www.zdnet.de/sicherheits_analysen_mac_os_x_snow_leopard_so_klappt...
Na, wenn das so ist, dass
Na, wenn das so ist, dass Anbieter Entourage kostenlos dabeilegen, dann ist der Bedarf für die etwas erweiterte Exchange-Unterstützung in 10.6 ja noch geringer, als ich eh dachte. Dann sind die 30€ für Snow Leopard auch für diese Benutzer rausgeschmissenes Geld.
korrektur
wird wohl der 27. Januar :D
egal was kommt. ich hoffe wir werden erfahren was pa semi die letzten 2 jahre getrieben hat. und mir ist eigentlich nur wichtig, dass sie die zeit nicht verkleckert haben. mein tipp (nein ich will keine neue diskussion, ob dieser sinn ergibt) :
ARMv7 Cortex A9 multicore
Hmm...
Also tippst Du, dass sie ihre Zeit verkleckert haben.
Nein ...
zumindest nicht aus meiner Sicht
Erstaunlich...
Einen weiteren ARMv7 Cortex A9 Multicore zu entwickeln, wie man sie zuhauf fertig am Markt kaufen kann, ist für ein Team mit den Fähigkeiten von PA Semi, aus Deiner Sicht offensichtlich keine verkleckerte Zeit. Naja...
Die entscheidene Frage
Hallo,
Die entscheidene Frage ist doch welchen Mehrwert P.A.Semi bei einem ARMv7-Cortex A9 Multicore bringen könnte. Sicher weniger beim Core (oder wir sind wieder bei unserem Über-ARM) oder beim Stromverbrauch (das ist ARM eh gut) aber wer weiss was Apple bzw. P.A.Semi sonst noch so für Ideen hatte.
Aber ich stimme dir zu, wenn es nur ein weiterer ARMv7-Cortex A9 Multicore ist, dann hat sich aus technischer Sicht der P.A.Semi kauf weniger gelohnt. P.A.Semi müsste schon ein signifikante Add-On zu einem ARMv7-Cortex A9 Multicore bringen.
Es sei denn, es gab ganz andere Gründe P.A.Semi zu kaufen (z.B. einen irgendwie geartetetn Konkurenten eines auszuwischen und dabei ein tüchtiges Team zu gewinnen). Es soll übrigens auch schon vorgekommen sein, dass Firmen für eine Projekt übernommen wurden und das Projket kurze Zeit später eingestellt wurde (und damit der Kauf effektiv sinnlos wurde).
Bis dann
R"udiger
Wahrscheinlich wird es
Wahrscheinlich wird es darauf hinaus laufen und coreicke mit seinem Tip richtig liegen.
Im Grunde rechne ich mit einer solchen Enttäuschung. Nach den Erfahrungen der letzten viereinhalb Jahre, in denen eine Enttäuschung die nächste jagte, kann man bei Apple eigentlich nur noch mit einer Enttäuschung rechnen. Beim "Mac" ist auf Seiten der Hardware nichts schlechteres vorstellbar und gleichzeitig ist auch auf Seiten des OS die Entwicklung zum Erliegen gekommen. Spätestens bei Snow Leopard müsste eigentlich dem letzten aufgefallen sein, dass Apple sich nicht die Bohne mehr für den "Mac" interessiert. Das iPhone könnte man als Highlight sehen, aber für mich ist es völlig uninteressant.
Nun ja
Spätestens bei Snow Leopard müsste eigentlich dem letzten aufgefallen sein, dass Apple sich nicht die Bohne mehr für den "Mac" interessiert.
Es könnte zumindest in Teilen auch Absicht sein, dass dem Enduser in 10.6 bewusst nicht allzu viele neue Features präsentiert wurden.
Mögliche Gründe:
- 10.6 ist die erste OS X Version ohne PowerPC-Support.
Man will vielleicht die verbliebenen User nicht noch mehr ärgern, indem man ihnen allzu viele _sichtbare_ Features vorenthält. Dafür kann man dann evtl. in 10.7 umso mehr "Enduser"-Features präsentieren.
Mit dem Erscheinen von 10.7 dürften die Tage hinsichtlich Support von 10.5 ohnehin angezählt werden bzw. von da an dürfte es nicht mehr lange dauern, bis Apple den Support von 10.5 einstellt (so wie es vor einigen Wochen mit 10.4 passiert ist). Bei der Hardware dürfte der Support hinsichtlich Verfügbarkeit von Ersatzteilen ebenfalls angezählt sein.
- Tablet?
Vielleicht hat man Ideen, die man vor dem Tablet nicht in OSX einfließen lassen möchte, um nicht im Vorfeld zu viele Hinweise zu geben? Vielleicht fallen darunter auch die angeblichen "Secret Features". Vielleicht waren ursprünglich bestimmte Features geplant, die man dann doch wieder zurück gezogen hat?
- Und dann dürfte es nicht so leicht sein wirklich neue Features für den Enduser zu finden, die man auch wirklich dem OS zuordnen kann (und nicht dem drumherum), ohne komplett neue Ansätze z.B. hinsichtlich Benutzerführung zu verfolgen. Aber um etwas in der Richtung zu verfolgen, muss es auch etwas geben, dass Sinn macht und für das die Zeit reif ist.
- Es gibt zwischen iPhone OS und OS X gewisse Synergieeffekte hinsichtlich der Technik ansich aber auch der Entwicklungsplattform (= Mac + Xcode). Allein deswegen ist der Mac für Apple nach wie vor wichtig.
- Und warum sollte der Mac nicht mehr für Apple wichtig sein? Es gibt zwar im Vergleich zu früher heute mehrere Standbeine für Apple aber abgesehen davon, dass die mehr oder weniger zusammen gehören, verkauft sich der Mac so gut wie nie. Das Interesse an etwas verlieren, das sich gut verkauft, ist seltsam.
Warum Apple kein Interesse am Mac mehr hat?
Wenn Apple die PowerPC-Mac-Benutzer nicht hätte ärgern wollen, dann hätten sie 10.6 einfach auch für PowerPC heraus bringen können. Ich wette, dass der 64-bit-Kernel für PowerPC schon lange fertig ist, weit länger, als der für x86.
Schon bei 10.5 gab es, mit Ausnahme von Time Machine, keine neuen Features. Wie Du ja schon ganz richtig sagtest, sind die "Top Secret Features", die laut Jobs zwischen der ersten Vorstellung und dem Erscheinen der fertigen Version noch eingebunden werden sollen, nie gekommen. Ich bezweifele aber, dass da jemals irgendwelche Features gewesen sind, die in Planung waren. Die "Top Secret Features" waren nur ein psychiologischer Trick, um die User bei der Stange zu halten. So war die erste Enttäuschung darüber, dass Leopard nichts neues bringt, bis zum Erscheinen vergessen. Hat ja auch geklappt.
Warum Apple kein Interesse am Mac mehr hat? Der Mac bedient einen Markt, der von anderen bestimmt wird: Von Microsoft und von Intel. Hier kann Apple nur nachziehen und nicht mehr bestimmen, wo es lang geht. (Siehe Steve Jobs Zitat ganz unten.)
Eine Zeitlang hat man noch versucht, mit besserer Hardware kombiniert mit einem innovativen Betriebssystem zu kontern. Den Aufwärtstrend, den es seit ca. 2004 bei den Mac-Verkäufen gab, hatte man offensichtlich 2005 noch nicht wahrgenommen (oder für nur temporär erachtet) und beschlossen, die eigene Hardware-Plattform aufzugeben und auf Intel zu wechseln. An diese Stelle sei erwähnt, dass Deine Aussage, dass sich der Mac so gut wie nie verkaufe, nicht richtig ist. Sicher hat Apple jetzt einen höheren Marktanteil, als zu den schlechtesten Zeiten. Seit 2004 gibt es wieder einen Aufwärtstrend (was, wie man leicht an der Jahreszahl erkennen kann, nichts mit Intel zu tun hat, insbesondere, weil sich die Aufwärtsbewegung mit dem Intel-Switch deutlich abgeschwächt hat gegenüber den zwei Jahren davor), der zu einer knappen Verdoppelung des Marktanteils geführt hat. Aber früher hatte der Mac (Apple plus die Clones) einen weitaus höheren Marktanteil (allerdings war der Markt von den Stückzahlen her kleiner). Als Steve Jobs zurück zu Apple kam, war Apples Marktanteil zwar schon deutlich geschrumpft, aber immer noch größer, als jetzt.
Mit dem Wechsel zu Intel hat zwar die Kosten der Hardware-Entwicklung eingespart, sich aber gleichzeitig auf Seiten der Betriebssystems-Software so große Probleme eingeheimst, dass man die Plattform nur noch pflegen kann, aber keine Innovationen mehr darin einfließen lassen kann. Apple hat einfach nicht die Ressourcen, wie Microsoft oder die Linux-Community (welche von großen Firmen getragen wird), um eine so verkorkste Plattform, wie den x86, richtig zu bedienen und darin auch noch Innovationen zu verwirklichen.
Wie Du schon richtig sagst, ist es sowieso nicht leicht, beim PC noch wirklich neue Features zu implementieren. Das mittlerweile 25 Jahre alte Konzept Computer auf Schreibtisch und indirekte GUI-Steuerung mit Maus hat sich überlebt, so wie sich die Steuerung über Texteingaben 1984 überlebt hatte. Es müssen völlig neue Ansätze her. Daher hat Apple auch seit einigen Jahren kein Interesse am Mac mehr.
Es gibt zwischen iPhone OS und OS X gewisse Synergieeffekte, wie Du schon richtig sagt. Trotzdem musste das iPhone als Entschuldigung dafür herhalten, dass sich Leopard das zweite Mal um dann insgesamt ein Jahr verzögert hat.
"If I were running Apple, I would milk the Macintosh for all it's worth -- and get busy on the next great thing. The PC wars are over. Done. Microsoft won a long time ago."
Steve Jobs -- Fortune, Feb. 19, 1996
Kontext
Den Aufwärtstrend, den es seit ca. 2004 bei den Mac-Verkäufen gab, hatte man offensichtlich 2005 noch nicht wahrgenommen (oder für nur temporär erachtet) und beschlossen, die eigene Hardware-Plattform aufzugeben und auf Intel zu wechseln.
Klar, als wenn Apple damals gezielt geplant hätte den Mac zu vernachlässigen und sich auf iPods auszuruhen, obwohl absehbar war und ist, dass irgendwann der Markt der Musikplayer gesättigt ist und zudem von Handys im Laufe der Zeit immer stärker übernommen wird. Man hat damals vielleicht schon am iPhone entwickelt aber zum einen dürfte das iPhone noch in einem frühem Stadium gewesen sein (selbst die iPhone 1.x Firmware war eigentlich nicht fertig und das iPhone konnte auf dem Markt eigentlich in dem Zustand im Wesentlichen nur wegen der GUI + Apple-Bonus bestehen), noch konnte Apple sich sicher sein, dass das iPhone einschlagen wird und den Mac überflüssig macht.
Vielmehr hat man nur die Zeichen der Zeit erkannt und eine Schlacht aufgegeben, die man nicht gewinnen kann: PPC vs. x86.
Wegen WinTel ist eben auf dem x86 Markt viel mehr Dynamik und Nachfrage nach CPUs vorhanden, die auch im Mac (= Desktop und Laptop) gebraucht werden. Auf dem PowerPC Markt existiert im Gegensatz zum x86 Markt praktisch keine Nachfrage (siehe weiter unten). Apple war eigentlich der einzige Nachfrager - und auf den Gesamtmarkt gesehen ein kleiner. Selbst IBM produziert zwar PowerPCs, nutzt aber im Desktop und Laptopbereich selber x86er. So passt sich Apple eben bei der CPU-Architektur an (siehe unten).
Nebenbei bemerkt scheint Apple gerade in dem Videobereich mit z.B. FinalCut und MacPros stärker denn je zu sein. Der Mac scheint in diesem Bereich auf dem Weg zum Quasi-Standard zu sein.
Und in dem Zusammenhang passt auch der folgende Kommentar - wenn auch in einem anderem Kontext.
"If I were running Apple, I would milk the Macintosh for all it's worth -- and get busy on the next great thing. The PC wars are over. Done. Microsoft won a long time ago."
Steve Jobs -- Fortune, Feb. 19, 1996
Das Zitat passt überhaupt nicht in den heutigen Kontext, da Steve Jobs das zu einem völlig anderem Zeitpunkt gesagt hat, als er überhaupt nicht bei Apple tätig war und auf Apple bzw. einige Herrschaften wohl auch nicht gut zu sprechen war. Und dennoch stimmt der Satz heute wieder - aber nicht so, wie du ihn interpretierst. Schon gar nicht so wie du das Melken interpretierst. Dabei ist "melken" der Kunden völlig normal. Alle Unternehmen wollen nur eins: Das Geld der Kunden!
Der Satz sagt in heutigem Kontext genau das aus, was jeder sagt:
Der Kampf der CPU-Architekturen ist vorüber. Zumindest dort, wo der Mac daheim ist, also Desktops und Laptops. Es macht keinen Sinn, gegen x86 zu kämpfen. x86 hat gewonnen. Mit PowerPC kann man nichts gewinnen aber viel verlieren und daher hat Apple alles richtig gemacht und Steve Jobs seine Führungsqualitäten wieder bewiesen.
Blos keine Energien für etwas vergeuden, das die Leute nicht interessiert und weswegen kein Mac mehr gekauft wird. Die CPU-Architektur ist nur ein Mittel zum Zweck und selbst hier bietet ein PowerPC gegenüber x86 keine praktischen und bedeutsamen Vorteile - eher noch Nachteile. Der Switch wäre ein Fehler gewesen, wenn Leute aufgehört hätten den Mac zu kaufen. Das ist aber nicht passiert.
So ist bei Apple die Hardwareweiterentwicklung des Macs in trockenen Tüchern, ohne Gefahr zu laufen der x86 Welt hinterherzuhinken und Ressourcen womöglich für etwas zu vergeuden, das ohnehin niemanden interessiert und keine Vorteile bringt.
Die Ellenbogen werden dort ausgefahren, wo es sich lohnt. Beim Mac als Plattform und bei modernen Smartphones, Tablets und Diensten in der "Wolke". Das bedeutet nicht, dass man den Mac nicht mehr schätzt, sondern nur, dass man den Mac nicht als ein Produkt der PowerPC-ISA sieht und ihn auf diese reduziert. Apple hat genug Schlachtfelder (Mac, iPhone, iPod, ...), da spart man sich die unnötige Kraft um auf dem unbedeutenden Schlachtfeld x86 vs. PowerPC zu kämpfen, das außer Kraftanstrengungen nichts bringt.
Nächste Woche wird es vermutlich wieder neue Rekorde hinsichtlich verkaufter Macs geben. Man munkelt, dass evtl. gerade der Mac an dem vermutlich wieder sehr gutem Ergebnis großen Anteil haben wird.
Da Spielekonsolen ebenfalls auf dem Vormarsch sind (zum Leidwesen einem Großteil der "ernsthaften" Gamer) u.a. aufgrund der Raubkopierdiskussionen, wird sogar der Mac im Heimbereich für manche Leute interessant, die vorher wegen mangelnden Spielequalitäten den Mac abgelehnt hätten.
Durch Erfolg von iPod und iPhone wird der Mac auch eher mal wahrgenommen, als früher.
Apple hat einfach nicht die Ressourcen, wie Microsoft oder die Linux-Community (welche von großen Firmen getragen wird), um eine so verkorkste Plattform, wie den x86, richtig zu bedienen und darin auch noch Innovationen zu verwirklichen.
Absoluter Nonsense.
Man hat einen flachen 64-Bit-Adressraum ohne irgendwelchen Paginggeschichten. Wenn ich das nicht falsch in Erinnerung habe, sagst du selber, dass du nichts vom Programmieren verstehst, meinst aber komischerweise dennoch über solche Dinge bestens bescheid zu wissen... .
P.S.
Wenn man sich die Entwicklung des "Macs" in den letzten vier Jahren ansieht und mit den Jahren vorher vergleicht, muss man schon ganz schön blind sein, um behaupten zu können, der PowerPC bringe gegenüber x86 keine praktischen und bedeutsamen Vorteile - eher noch Nachteile.
Ja ja...
Ja komm. Butter bei de Fisch.
Schwachsinn, mal wieder
Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, dass es bei dem Zitat um einen Kampf der CPU-Architekturen PPC vs. x86 geht. Dort steht ”Microsoft won". Microsoft baut keine Prozessoren, die machen ein Betriebssystem.
Der Kampf der CPU-Architekturen ist auch durchaus nicht vorbei. Er hat sich nur verlagert. Im PC-Bereich, wo weder besondere Leistung, noch besondere Sparsamkeit gefragt ist, da dominiert x86 und Intel im Speziellen. In diesem Bereich ist im Gegensatz zu dem, was Du behauptest, eben keine besondere Dynamik vorhanden, da ist "gut genug" gut genug. In anderen Bereichen siehts da ganz anders aus und da hat Intel auch keine Schnitte. x86 und speziell Intel ist nur konkurrenzfähig, wo es keine Konkurrenz gibt.
Ich weiß auch nicht, woher Du zu wissen meinst, dass ich das "Melken" interpretiere, aber da liegst Du falsch. Vom Melken des Kunden habe ich nie geredet.
Übrigens ist auch Deine Behauptung, dass IBM im Desktop- und Laptop-Bereich x86er nutze, falsch. IBM hat den PC-Sparte vor vielen Jahren an eine chinesische Firma namens Lenovo verkauft. Außerdem hätte das sowieso nichts bewiesen, denn IBM nutzt z.B. Microsoft Office, obwohl sie mit Lotus Symphony etwas eigenes anbieten (das soll sich jetzt allerdings ändern siehe http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-IBM-steigt-von-Microsoft-....)
Ob ich oder ob ich nicht etwas vom Programmieren verstehe hat nichts damit zu tun, ob ich oder ob ich nicht mich mit "solchen Sachen" auskenne. Das kannst Du auch gar nicht beurteilen. Und Du kannst es auch nicht wissen, weil ich mich dazu nicht äußere, denn es ist irrelevant bei dem Thema. Davon abgesehen frage ich mich, wie Du jetzt auf den Addressraum kommst, ich habe nur davon gesprochen, dass x86 eine verkorkste Architektur ist. Übrigens arbeitet x86-64 durchaus mit Paging, der Adressierungsmodus ist eine Erweiterung von PAE.
Durch Erfolg von iPod und iPhone wird der Mac auch eher mal wahrgenommen, als früher.
Das ist richtig. Der Aufwärtstrend bei den Verkäufen hat nichts mit Intel zu tun.
Rückzieher?
Und Du kannst es auch nicht wissen, weil ich mich dazu nicht äußere, denn es ist irrelevant bei dem Thema.
Weil du es nicht kannst?
Ansonsten lass mal hören! Das ist nämlich überhaupt nicht irrelevant, wenn man Aussagen wie diese trifft:
"Apple hat einfach nicht die Ressourcen, wie Microsoft oder die Linux-Community (welche von großen Firmen getragen wird), um eine so verkorkste Plattform, wie den x86, richtig zu bedienen und darin auch noch Innovationen zu verwirklichen."
Von solchen Aussagen hast du in der Art früher schon mehrere getroffen.
Ich habe mir nichts anderes erwartet bzw. mir war klar, dass du ausweichst wenn man in dem Fall nachhakt.
Mit den großen Hunden pinkeln gehen wollen und dann das Bein nicht hochbekommen oder wie?
Oder doch nur ein GLAUBENSkrieger, der glaubt das es so ist, weil es ja so sein muss... ?
Also Butter bei de Fisch...
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Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, dass es bei dem Zitat um einen Kampf der CPU-Architekturen PPC vs. x86 geht. Dort steht ”Microsoft won". Microsoft baut keine Prozessoren, die machen ein Betriebssystem.
Weil Microsoft den Markt dominiert. Apple hat aber seinen Platz, den man auch nicht aufgeben will, sondern versucht auszubauen.
Und weil x86 dominiert in dem Bereich, setzt man eben auf die Architektur.
Der Kampf der CPU-Architekturen ist auch durchaus nicht vorbei.
Natürlich ist er vorbei.
x86 hat im Bereich, der für den Mac und Windows relevant ist gewonnen. Der Bereich ist wichtig und dort wird viel Geld verdient.
Verlagert hat sich nur DEIN Kriesgschauplatz, da du diesen klar verloren hast. PowerPC ist dort tot.
Übrigens ist auch Deine Behauptung, dass IBM im Desktop- und Laptop-Bereich x86er nutze, falsch.
Natürlich ist die richtig - bis auf Ausnahmen vielleicht.
IBM hat den PC-Sparte vor vielen Jahren an eine chinesische Firma namens Lenovo verkauft.
Und nutzen trotzdem x86 weiter ;-)
denn IBM nutzt z.B. Microsoft Office
Jo, eben x86!
;-)
Widersprüche in sich
x86 hat im Bereich, der für den Mac und Windows relevant ist gewonnen. [...]. PowerPC ist dort tot.
Das ist richtig. Denn Apple hat kein Interesse mehr an diesem Bereich. Ein Ergebnis daraus, dass Jobs der Meinung ist, dass Microsoft gewonnen hätte und es sich nicht mehr lohnt, in den Bereich zu investieren. Der Wechsel zu Intel ist ein Zeichen dafür und der Stillstand bei Mac OS X ein weiteres.
Weil Microsoft den Markt dominiert. Apple hat aber seinen Platz, den man auch nicht aufgeben will, sondern versucht auszubauen.
Und weil x86 dominiert in dem Bereich, setzt man eben auf die Architektur.
Schon komisch, weil man angeblich den Bereich ausbauen will, setzt man nicht mehr auf bessere Technik, sondern benutzt den gleichen Mist, wie die anderen. Muss Apple dann auch, um im Mobiltelefon-Bereich auszubauen Handys bei Nokia kaufen und umlabeln, statt etwas eigenes zu entwickeln?
Jo, eben x86!
Nee, Windows. Aber jetzt, wo sie auf Lotus Symphony umgestellt haben, können sie auch auf eine anständige Hardware-Plattform wechseln.
Aha
Das ist richtig.
Aha. Wow - eine Zustimmung.
Aber jetzt, wo sie auf Lotus Symphony umgestellt haben, können sie auch auf eine anständige Hardware-Plattform wechseln.
Mit anschließendem Widerspruch. ;-)
Btw: Der Mac hat noch seine Marktanteile bzw. hat sogar zugelegt. Der hat sich also bisher behauptet. Kann man vom PowerPC nicht gerade sagen, denn der ist im dem Bereich tot ;-)
Nee, Windows.
Das auf x86 läuft!
Schon komisch, weil man angeblich den Bereich ausbauen will, setzt man nicht mehr auf bessere Technik, sondern benutzt den gleichen Mist, wie die anderen.
Weil die "bessere" Technik eben doch nicht soviel besser in der Praxis war. Die Nachteile überwiegen offenbar die Vorteile - und Apple ist mit der Zeit gegangen. Was früher mal in den 80iger z.B. sinnvoll und umsetzbar war, muss nicht mehr zwangsweise für heute gelten. Aus meiner Sicht:
http://www.ppcnux.de/?q=apples-nichtexistierende-tablet-materialisiert-e...
Muss Apple dann auch, um im Mobiltelefon-Bereich auszubauen Handys bei Nokia kaufen und umlabeln, statt etwas eigenes zu entwickeln?
Ja - mehr oder weniger macht das Apple ja auch. Die lassen ihren Kram bisher zumindest auch nur zusammen zimmern - wie eben Nokia und andere auch!
Außerdem ist das ein Äpfel-Birnen Vergleich, da das Handy-Segment ein ganz anderes ist.
(und Grundlagentechnik scheint ohnehin zum Teil von Nokia ursprünglich zu kommen, was den GPS-Kram usw. betrifft).
Aber meine Frage war eine andere...
... und ich würde mich ja auch überzeugen lassen, sofern solche aufgestellten Behauptungen mit richtigen Fakten bewiesen werden können (was ich bezweifel ;-) und es eben nicht nur bei einer Aussage bleibt, die eher nach der "Wunschvorstellung" eines x86-Haters klingt.
Aber da wird ausgewichen und rumlamentiert, anstatt einfach direkt mit Fakten zu antworten.
Scherzkeks
Aha. Wow - eine Zustimmung
Was ist daran Wow? Ich habe kein Problem damit, Dir an den wenigen Punkten, wo Du ausnahmsweise mal richtig liegst, zuzustimmen.
... und ich würde mich ja auch überzeugen lassen, sofern solche aufgestellten Behauptungen mit richtigen Fakten bewiesen werden können[...]
Du würdest Dich gerne überzeugen zu lassen? Scherzkeks.
Ich belege meine Behauptungen sogar von zwei unabhängigen Betrachtungswinkeln: Zum einen die technische Seite. Da kommst Du mit der kannst-Du-überhaupt-Programmieren-Nummer, um Dich damit nicht weiter beschäftigen zu müssen. Zum anderen die Situation, in der sich der Mac heute befindet. Da ignorierst Du einfach die offensichtlichen Probleme und behauptest entgegen den Tatsachen, es sei alles toll.
Btw: Der Mac hat noch seine Marktanteile bzw. hat sogar zugelegt. Der hat sich also bisher behauptet. Kann man vom PowerPC nicht gerade sagen, denn der ist im dem Bereich tot ;-)
Naja, bei einem einstelligen Marktanteil kann man wohl kaum von "hat sich behauptet" sprechen (davon abgesehen, dass der Marktanteil auch mal höher lag). Dass der PowerPC in dem Bereich nicht mehr vertreten ist, habe ich nie in Frage gestellt. Aber was soll das beweisen? Das liegt einfach nur an Apples Entscheidung. Du verwechselt Ursache und Wirkung. Wer weiß, wo der Mac jetzt wäre, hätte Apple nicht zu Intel gewechselt, sondern wäre bei der besseren PowerPC-basierten Mac-Hardware geblieben?
Außerdem ist das ein Äpfel-Birnen Vergleich, da das Handy-Segment ein ganz anderes ist.
Ja, das ist es. Dort hat Apple noch nicht das Interesse verloren und investiert in die Entwicklung eigener Hardware.
Wo genau siehst Du da einen Rückzieher?
Weil du es nicht kannst? ;-)
Wenn es so wäre, wäre es völlig irrelevant. So wenig relevant, wie der Besitz eines Führerscheins für die Fähigkeiten eines KFZ-Mechanikers.
Dass Du meinst ich müsste programmieren können, um etwas von dem Thema zu verstehen, zeigt nur, dass eben Du nichts von dem Thema verstehst.
Luftpumpe oder Checker?
Komm erkläre es mir!
Oder kannst du die Behauptung etwa nicht untermauern?
Wenn man solche Behauptungen auf dem Niveau aufstellt und sich auf dem Level sieht, um solche Dinge ernsthaft beurteilen zu können, dann muss man schon einiges drauf haben IMHO.
Dann sind es also keine Fakten sondern "Glauben" oder eher "Wunschvorstellungen"?
Wenns Dir weiterhilft
#includeint main () {
printf("Hello, World!\n");
return 0;
}
oder hilft Dir das mehr:
#includeint main () {
std::cout << "Hello, World!\n";
return 0;
}
Dann erklärt mir jetzt, was genau das jetzt über mein Wissen von CPU-Architekturen aussagt.
Was für eine Schwachsinnige Nummer, Dir fehlt es wohl an Argumenten.
Habe fertig
Dann erklärt mir jetzt, was genau das jetzt über mein Wissen von CPU-Architekturen aussagt.
Was für eine Schwachsinnige Nummer, Dir fehlt es wohl an Argumenten.
Ganz einfach. Um auf einem bestimmte Level mitreden zu können und vor allem auch Urteile fällen zu können, braucht es auch entsprechende Programmierkenntnisse - die weit über ein "Hello World" hinausgehen. ;-) Leute mit _wirklich_ Ahnung in dem Bereich haben die entsprechenden Kenntnisse der CPU, für die sie auch _entwickeln_ .
Übrigens arbeitet x86-64 durchaus mit Paging, der Adressierungsmodus ist eine Erweiterung von PAE.
Der x86-64-Adressierungsmodus ist übrigens ganz sicher keine Erweiterung von PAE. PAE muss aktiviert sein, bevor man in den 64-Bit-Modus wechseln kann. Das ist alles.
Und eine Antwort bzw. Begründung auf das hier gibt es von Dir wohl nicht?
Apple hat einfach nicht die Ressourcen, wie Microsoft oder die Linux-Community (welche von großen Firmen getragen wird), um eine so verkorkste Plattform, wie den x86, richtig zu bedienen und darin auch noch Innovationen zu verwirklichen.
Edit:
Schwarz auf Weiß - zu verstehen ohne Programmierkenntnisse.
AMD64 Architecture Programmer’s Manual Volume 1: Application Programming
Long Mode (see Table 1-1 on page 3):
- Up to 64 bits of virtual address.
- 64-bit instruction pointer (RIP).
- New instruction-pointer-relative data-addressing mode.
- Flat address space.
...
Virtual Memory
Virtual memory consists of the entire address space available to programs. It is a large linear-address space that is translated by a combination of hardware and operating-system software to a smaller physical-address space, parts of which are located in memory and parts on disk or other external storage media. Figure 2-1 on page 12 shows how the virtual-memory space is treated in the two submodes of long mode:
64-bit mode—This mode uses a flat segmentation model of virtual memory. The 64-bit virtual-memory space is treated as a single, flat (unsegmented) address space. Program addresses access locations that can be anywhere in the linear 64-bit address space. The operating system can use separate selectors for code, stack, and data segments for memory-protection purposes, but the base address of all these segments is always 0. (For an exception to this general rule, see “FS and GS as Base of Address Calculation” on page 20.)
-> Alle Pointer sind im AMD64-Modus 64-Bit lang und man hat ein flaches Speichermodell.
Aus anderen Postings:
Alles andere ist geblieben
Das AMD beim Wechsel auf x86-64 überhaupt nicht aufgeräumt hätte ist falsch. Unter anderem hat man die BCD-Instructions und Segmente rausgeschmissen. Zudem gibt es Instruction-Pointer relative Adressierung.
Der 64-bit-Kernel hätte beim PowerPC mal eben so nebenbei eingeführt werden können. Wenn sich aber mit 64bit die ISA ändert, ohne allerdings die Probleme der 32bit-ISA auszuräumen, auf die diese basiert, die Adressmodi ändern und eine andere ABI eingeführt werden muss, dann ist der 64-bit-Kernel eben doch eine Großbaustelle.
Klar, war x86-64 mehr Aufwand als 64-Bit-Support für PowerPC, aber trotzdem einfacher als ein ARM-Port von XNU für das iPhone. Und es ist ist ja nicht so, als würde das sich jetzt alle zwei Jahre ändern. So what?
Außerdem hat man im protected Mode mit x86 ein modernes, flaches Speichermodell. Und für dafür reicht ein Codeschnipsel: http://lowlevel.brainsware.org/wiki/index.php/Umschalten_in_Protected_Mo...
Um jetzt wieder auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:
Mit dem Wechsel zu Intel hat zwar die Kosten der Hardware-Entwicklung eingespart, sich aber gleichzeitig auf Seiten der Betriebssystems-Software so große Probleme eingeheimst, dass man die Plattform nur noch pflegen kann, aber keine Innovationen mehr darin einfließen lassen kann.
Welche "Innovationen" sollen das sein und was genau an x86-64 soll dabei limitieren? Man hat jetzt ein x86_64 OSX!
... habe fertig.
Ich glaube, Du wirfst Da
Ich glaube, Du wirfst Da grundlegende Dinge durcheinander.
Programmierkenntnisse in einer oder mehreren Hochsprachen, egal wie weit diese gehen, sagen nichts über die Kenntnisse der CPU-Architektur aus. Natürlich habe auch ich mit "Hello World" in c und c++ gar nichts ausgesagt über meine Kenntnisse in Sachen CPU-Architektur (und auch nichts über meine Programmierkenntnisse).
Um Programmieren zu können muss man keine Kenntnisse der Interna einer CPU besitzen und anderes herum muss man, um Kenntnisse der Interna einer CPU zu besitzen, auch nicht Programmieren können. Das sind zwei paar Schuhe, die nichts miteinander zu tun haben. Offensichtlich fehlt es Dir an den grundlegendsten Kenntnissen, das Du glaubst, da bestünde ein Zusammenhang.
Leute mit _wirklich_ Ahnung in dem Bereich haben die entsprechenden Kenntnisse der CPU, für die sie auch _entwickeln_ .
Das ist ein Fehlschluss. Niemand entwickelt "für eine CPU". Man entwickelt in einer (meist) Plattformunabhängigen Hochsprache für ein Betriebssystem.
Außerdem verwechselst Du die virtuelle Adressierung und die physische Adressierung. Deine Zitate beziehen sich auf den virtuellen Adressraum. Das P in PAE aber steht für "physikalisch". Außerdem hast Du offensichtlich mal wieder Deinen eigenen Link nicht gelesen. Dort steht: "Heutzutage verwenden dank Paging alle OS ein solches, sogenanntes flaches Speichermodell." was im Gegensatz zu Deiner Behauptung steht: "Man hat einen flachen 64-Bit-Adressraum ohne irgendwelchen Paginggeschichten." Oder verwechselst Du einfach Segmentierung mit Paging?
Wie gesagt ist der Adressierungsmodus von x86-64 eine Erweiterung von PAE. Das kann man herausfinden, wenn man die entsprechende Dokumentation von AMD oder Intel liest oder einfacher hier http://en.wikipedia.org/wiki/X86-64#Virtual_address_space_details (erster Satz unter der Grafik): "The 64-bit addressing mode ("long mode") is a superset of Physical Address Extensions (PAE);"
Das AMD beim Wechsel auf x86-64 überhaupt nicht aufgeräumt hätte ist falsch. Unter anderem hat man die BCD-Instructions und Segmente rausgeschmissen. Zudem gibt es Instruction-Pointer relative Adressierung.
Dass der segmentierte Adressierungsmodus innerhalb des Compatibility-Modus rausgeflogen ist, hatte ich bereits erwähnt. Von "Aufräumen" kann aber trotzdem keinesfalls die Rede sein. Das war sowieso nicht mehr relevant, da nur im Realmode benutzt (das hätte man schon vor vielen Jahre rausschmeißen können, aber bei x86 wird aus Prinzip nie etwas rausgeschmissen). Allerdings ist startet die CPU immer noch in diesem Adressierungsmodus.
Und eine Antwort bzw. Begründung auf das hier gibt es von Dir wohl nicht?
Apple hat einfach nicht die Ressourcen, wie Microsoft oder die Linux-Community (welche von großen Firmen getragen wird), um eine so verkorkste Plattform, wie den x86, richtig zu bedienen und darin auch noch Innovationen zu verwirklichen.
Was soll ich da groß Antworten? Dieser Satz war das Fazit aus den Sachen, die ich vorher beschrieben hatte. Die missliche Situation, in der sich Mac OS X und der "Mac" seit dem Wechsel zu Intel befindet im Vergleich zu der Situation vor dem Wechsel zu Intel. Die trotz entfallener PowerPC-Unterstützung nicht etw gesunkenen Entwicklungskosten für Mac OS X unterstützen das zusätzlich.
Ansonsten liegt es ja wohl auf der Hand, dass die kleine Firma Apple nicht so viele Ressorucen besitzt, wie die ungleich größere Firma Microsoft. Linux wird von großen Firmen unterstützt, für den Linux-Kernel werden täglich über 10000 Zeilen Code geschrieben. http://www.linuxfoundation.org/node/4463
Klar, war x86-64 mehr Aufwand als 64-Bit-Support für PowerPC, aber trotzdem einfacher als ein ARM-Port von XNU für das iPhone. Und es ist ist ja nicht so, als würde das sich jetzt alle zwei Jahre ändern. So what?
Ach, wenn es um die Unterstützung von x86 geht, sind die Kosten plötzlich egal?
Außerdem bezweifele ich, dass der Port auf ARM aufwendiger ist. ARM ist im Gegensatz zu x86 eine durchdachte Architektur.
Auch die physikalische
Auch die physikalische Adressierung ist bei x86-64 flach.
Ach btw. weiß ich durchaus warum x86-64 ein "Superset" ist von PAE. Die eine zusätzliche Stufe und die Segment-Size wurde davon übernommen. Das heißt aber noch lange nicht dass x86-64 Paging verwendet.
x86: http://www.usenix.org/events/bsdcon/full_papers/linden/linden_html/page....
x86-64: http://www.usenix.org/events/bsdcon/full_papers/linden/linden_html/page2...
3.4 Memory management
The idea of the x86-64 being an extended IA32 architecture is also reflected in its memory management unit (MMU). The x86-64 has a 64-bit virtual address space, however, initial implementations of the architecture are specified to only use 48 out of these 64 bits, and 40 bits of physical address space. Addresses are specified to be sign-extended, essentially leading to a ``hole'' in virtual memory space that cannot be addressed. To enable the MMU to handle the translation of 48 bits of virtual address space, an extra page table level was added, in addition to the extra level that already had been added in later implementations of the IA32 architecture to support PAE (see figure 3, the dotted line inside the virtual address shows where PAE ends). So basically, the x86-64 page table scheme is the IA32 PAE scheme, with 512 instead of 4 page table pointer directory entries, plus a fourth level, called PML4. This similarity goes so far that the PAE feature must actually be specifically enabled as part of the steps to get the chip into long mode.
http://www.usenix.org/events/bsdcon/full_papers/linden/linden_html/
Auch PowerPC verwendet keinen 64-Bit physikalischen Adressraum (ergibt heute einfach keinen Sinn; Der G5 hatte 42 Bit). Und ja, das ist bei x86-64 auch beliebig erweiterbar.
Ach, wenn es um die Unterstützung von x86 geht, sind die Kosten plötzlich egal?
Der 64Bit Krempel ist ein einmaliger Aufwand. Den macht man einmal und gut ist. 64Bit bleibt jetzt für Jaaaaaahre bestehen.
+
Dein Zitat: Man entwickelt in einer (meist) Plattformunabhängigen Hochsprache für ein Betriebssystem.
Und deswegen sind so Aussagen wie das mit den Innovationen usw., die x86 verhindern würde, blödsinn. Aber wenn man deine Postings liest, könnte man meinen, dass sich auf x86_64 wohl nicht entwickeln lässt oder der reinste Horror sei.
Ach übrigens:
The port of NetBSD to AMD's x86-64 architecture was done in six weeks, which confirms NetBSD's reputation as being a very portable operating system. One week was spent setting up the cross-toolchain and reading the x86-64 specifications, three weeks were spent writing the kernel code, one week was spent writing the userspace code, and one week testing and debugging it all. No problems were observed in any of the machine-independent parts of the kernel during test runs; all (simulated) device drivers, file systems, etc, worked without modification.
Porting NetBSD to the AMD x86-641: a case study in OS portability
Ja, Leute, was macht ihr
Ja, Leute, was macht ihr denn um diese Zeit noch hier - seid ihr noch nicht wie Flasche leer? ;)
SnowLeopard
Hallo,
... und gleichzeitig ist auch auf Seiten des OS die Entwicklung zum Erliegen gekommen. Spätestens bei Snow Leopard müsste eigentlich dem letzten aufgefallen sein, dass Apple sich nicht die Bohne mehr für den "Mac" interessiert.
Gerade SnowLeopard finde ich das interessantes OS X seit langem (genauer seit 10.3), leider aber nicht für PPC. Was hat es den seit 10.2 groß an "essentiellen" Neuerungen gegeben:
10.3 hat den X-Server gebracht (war für mich interessant, daher oben seit 10.3)
10.4 Dashboard und sonst?
10.5 TimeMachine und sonst?
10.6 vollen 64bit-Support, OpenCL, GrandCentral
IMHO hat sich damit im Kern des OS bei 10.6 so viel getan wie lange nicht mehr. Würde es 10.6 für PPC geben hätte ich es mir wohl geleistet. So bleibe ich bei OSX erst mal bei 10.4 (und hauptsächlich eh Linux).
Bis dann
R"udiger
Naja...
Der 64-bit-Kernel, welcher eh nicht verwendet wird (mit Ausnahme einiger weniger Hard/Software-Kombinationen), OpenCL und GrandCentral rechtfertigen kein OS-Update und wären schon für Leopard fällig gewesen. Für den Benutzer vergleichbar wichtige Neuerungen sind in anderen Versionen von Mac OS X einfach so mit einem kleinen Update mitgekommen.
Bei 10.5 gebe ich Dir recht. Nix gewesen, außer Time Machine. Besonders wenn man die Verzögerung von über einem Jahr bedenkt. Aber Leopard kam ja auch nach dem Intel-Switch. Dort konnte man schon merken, dass Apple das Interesse am "Mac" verloren hat (mir drängte sich diese Erkenntnis schon beim Wechsel auf Intel-Hardware auf und bestätigte sich dann).
Bei 10.4 ist sehr viel mehr intern passiert, als bei 10.5 oder 10.6. Für den Benutzer war sicherlich Spotlight und der Umgang mit Metadaten die wichtigste Neuerung. Außerdem war es das letzte Update, dass eine bessere Geschwindigkeit auf der gleichen Hardware gebracht hat.
10.4
Hallo,
Was hat sich den intern bei 10.4 so großartig getan? Ich kann mich an wenig erinnern und hab auf die schnelle auch nichts gefunden.
API-Pflege zählt IMHO nicht dazu.
Mich persönlich haben eigentlich alle Updates seit 10.2 enttäuscht (mit Ausnahme, dass seit 10.3 der X-Server dabei ist, was aber wohl auch nicht direkt als OS-Betsandteil zu zählen ist).
Bis dann
R"udiger
kernel fuer mehrkerne
bei 10.4 wurde der kernel erheblich aktualisiert. ich kenne mich mit dem gedoens nicht aus, aber afair wurde der feingranularer, damit er sich besser auf mehrere kerne verteilen konnte.
und du hast natuerlich recht dass 10.6 das interessanteste update seit langem war.w ohl dem der sein herz nicht an eine isa verschwendet ;-)
Die Fixierung auf eine ISA,
die Du mir unterstellst, passiert nur in Deinem Kopf.
Mit der nicht vorhandenen öffentlichen Unterstützung der PowerPC-ISA (d.h. dem nachträglichen Herauslöschen des PPC-Teils aus bestimmten Binarys, damit es auf PowerPC nicht läuft) hat das nichts zu tun. Auch, wenn 10.6 für PPC nicht nur intern herausgekommen wäre, würde ich es nicht als das interessanteste Update bezeichnen. Wie gesagt, hätten die Neuerungen von Snow Leopard in einem kleinen Update eingeführt werden müssen und das schon lange vor 2009. Seit Tiger liegen die Grundlagen dafür.
Der Roadmap nach Veröffentlichung von Tiger nach, müsste Mac OS X sowieso schon seit mindestens einem Jahr bei 10.7 sein. Mit Leopard gab es eine zweimalige Verzögerung von über einem Jahr und auf die Top Secret Features müssen wir trotzdem heute noch warten.
Bei Tiger gab es Spotlight, Automator und Dashboard, bei Leopard wenigstens noch Time Machine, bei Snow Leopard bekommt der Benutzer gar nichts. Selbst, wenn ich einen Intel-"Mac" in Gebrauch hätte, würde ich keine 29€ für Snow Leopard ausgeben.
WOW
narzisstisch gekraenkt? geh mal zum psychologen!
ich habe auf ruediger geantwortet - oder postest du unter mehreren namen?
BTW: ich habe nach dem ersten satz aufgehoert zu lesen ...
Sowas muss doch nicht sein.
narzisstisch gekraenkt? geh mal zum psychologen!
Sorry aber sowas muss doch nicht sein.
Und er Satz
w ohl dem der sein herz nicht an eine isa verschwendet ;-)
war wohl doch auch auf ut gemützt, oder?
Ergo lass uns versuchen sachlich zu bleiben und nicht ins persönlich abzugleiten. Klappt doch meistens auch so.
Bis dann
R"udiger
ehrlich gesagt
habe ich bei dem satz nur an dich gedacht :)
1. hattest du geschrieben, du haettest 10.6 gekauft, wenn's das fuer PPC gegeben haette - oder?
2. ist dahinter ein smiley. einer der zwinkert.
Wozu 10.6,
wenn ich fast keinen Rechner habe auf dem es läuft? (Nur das MBP, sonst einen Quad G5 (Hauptrechner), einen mac mini G4, einen Blue&White G3 ;-) ). 10.6PPC hätte für mich mehr Sinn ergeben. Daher die Bemerkung.
Bis dann
R"udiger
Übrigens
bin ich durchaus in Besitz einer Kopie von Mac OS X 10.6.
Sowas passiert, wenn jemand
Sowas passiert, wenn jemand nicht diskutieren will, weil er seinem Gegenüber Argumentativ nicht das Wasser reichen kann.
Was soll das
In der Form zwar besser, aber auch nurn in der Form.
Bleibt sachlich.
R"udiger