Apfelgeflüster - iPad Hardware und Hardware

Obwohl ein paar Tage ins Land gegangen sind, es ist noch immer ein Geheimnis, welcher Prozessor, welche Architektur im iPad arbeitet. Basiert der Apple A4 Prozessor nun auf einer ARM Architektur, Cortex A8? Oder schon auf dem Cortex A9? Oder hat Dan Dobberpuhl aus dem PA-Semi Fundus einen Objectiv-C Prozessor entstehen lassen?

Es ist in der Vergangenheit so viel geschrieben worden, das wahrscheinlich zig Artikel und Meldungen im Netz mehr oder weniger passen, oder ein Thema anschneiden. Richtig ist, das sie sich um fast ein Jahr geirrt haben, das iPad kommt erst 2010, nicht schon 2009.

Einige Dinge aus dem Gerücht bei Barrons - Tech Trader Daily - Apple: Working On A Secret New PA Semi-Based Gizmo? von Dezember 2008 scheinen mir aber bemerkenswert zu sein. Vielleicht auch komplett daneben. Wer weiss es schon? Die Leistung des iPads wurde auf 1,3 bis 1,5 fache prognostiziert, im Vergleich zu einem iPhone. Aber die Anwendungen sollen mindestens doppelt so schnell laufen. Dank einer Objectiv-C Unterstützung per Silizium. Oder ist das eher als eine Optimierung zu verstehen? Hat Dan den ARM v7 Kern so erweitert, dass er Apples Objectiv-C Binaries schneller verarbeitet als bisher möglich? Das macht für Apples Ausrichtung durchaus Sinn und läßt vermuten, das Linux auf dem iPad eher lausig laufen wird, wenn überhaupt. Unter der Voraussetzung, dass es so stimmt. Wobei noch nicht einmal klar ist, ob ein ARM-Kern zu Grunde liegt.

Sicher ist auf jeden Fall, das es etwas ist, von dem Apple und Steve P. Jobs möchten, das es ein Geheimnis bleibt, bis die Geräte in den Händen der Kunden sind. Das Gerät soll ja tatsächlich so schnell sein, das den Benutzern bluntzen sein wird, was da für eine CPU werkelt. Denn eines ist klar, was Steve P. Jobs vorab in den Medien zirkulieren lassen wollte, das wurde gebracht. Was nicht rein sollte, darüber gibt es keine Informationen. Apples Sicherheits-System, meiner Meinung nach wäre der Begriff Apple-Stasi nicht unangebracht, funktioniert offensichtlich.

Doch damit nicht genug. Kommen noch mehr Überraschungen? Wo sind denn die Core iX Laptops von Apple, die eigentlich im Januar hätten erscheinen sollen? Core iX Laptops gibt es inzwischen bei den Ich bin doch Blöd, Geiz ist nicht Geil!-Märkten, aber nicht bei der Hochpreis- und Luxusmarke Apple. Die haben nur den billigen und schwachbrüstigen Core 2 Duo im Angebot.

Immer noch nicht genug. Denn mit dem iPad hätte eigentlich auch das iPhone mit dem neuen Apple A4 Prozessor kommen sollen, oder zumindest kurz danach. Macht es Sinn neben den iPod mit dem A4 das iPhone mit dem Samsung ARM Prozessor herzustellen?

Noch mehr Erwartungen: Wird es den A4 als Co-Prozessor in den MacBooks geben? Als Hilfssystem, das für EMails, Web, Musik und Bilder sofort verfügbar ist, und dass das Intel-Core Mac OSX erst bei Bedarf startet?

Kommentare

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Always Innovationg TouchBook

Hallo

Habs gerade erst entdeckt. Sowas wie das iPad (natürlich nicht von der Softwareseite her) gibt es offenbar schon. (Ich habs wohl bei der Vorstellung nicht mitbekommen):

Das Always Innovationg TouchBook.

Zwar nur mit 600Mhz-Cortex A8 und nur 1024x600 Pixel und nur 8 GB Speicher (der aber auf SD-Card, sollte sich also erweitern lassen.)

Und das beste, es läuft unter Linux und wird wohl schon ausgeliefert.

R"udiger

noch was

irgendow bemerkte jemand an, dass jobs es sicher gesagt haette, wenn der A4 ein mehrkernprozessor ist. ich fuerchte er hat recht. allerdings steht ueberall (auch bei netzwelt) dass es verdammt schnell und trotzdem sparsam ist.

btw: es haben wohl eine ganze reihe von ehemaligen pa semi's den switch nicht mitgemacht und ein start up gegruendet: http://agnilux.com/

Da bin ich mir definitiv unsicher

Ich frage mich immer mehr, weshalb Steve P. Jobs ein unfertiges, nicht endkundentaugliches Vorserienmodell 60 Tage bzw. 90 Tage vor der geplanten Auslieferung vor stellt.

• Es ist immer noch nicht fertig. Dürfte für Ende 2009 geplant gewesen sein, und nun wird es Anfang bis Mitte 2010. Da knirscht es in der Entwicklungsabteilung, kein Wunder, wenn man unter schwarzen Tüchern arbeiten muss. Nur der Termin war gebucht und man hat sonst nichts vorzustellen.

• Er will einen Flop verhindern und vorab austesten, welche Schwachstellen von der Presse und den Anwender angeprangert werden, um zum Verkaufsstart nachbessern zu können. Es steht für Apple viel auf dem Spiel.

• Die Wettbewerber schocken? Wohl am wenigsten. Nun wissen Alle was Sie anzubieten haben und zu welchen Preis und können die nächsten 90 Tage schauen, wie man es hin bekommt.

Ich tippe daher auf eine Kombination aus dem ersten und zweiten Punkt. Es ist nicht fertig und deshalb wollte und konnte Steve nichts zum Prozessor sagen, um den Wettbewerb keine Hinweise zu geben. Deshalb eventuell auch Stillschweigen zu den Multitasking-Fähigkeiten? Anzahl der Kerne und Architektur? Gleichzeitig nutzt Apple den Hype um das iPad in den Medien um heraus zu finden, an welchen "Features" sich die potentiellen Kunden am meisten stören. Muss noch eine Kamera rein? Meiner Meinung nach sogar 2. SD-Kartenslot? Unbedingt. Und bitte Stereo-Lautsprecher. Mono ist 60er Jahre Quark. Auch wenn das wegen der Drehung heißt, 4 Lautsprecher. Aber wieso eigentlich nicht 4.0?

Was mich am meisten stört: Wieso fragt keiner, weshalb Apple plötzlich doch in der Lage ist für so wenig Geld so einen Schrott an zu bieten? Steve sagte doch, das Apple das nicht kann und will? ;-)

Es lohnt sich eben doch, etwas eigenes zu entwickeln.

Warum Apple plötzlich doch in der Lage ist ein unter-500$-Gerät anzubieten, dass kein Schrott ist? Auch das hat etwas mit dem Prozessor zu tun. Es ist eben doch billiger, einen eigenen Chip zu designen, als bei Intel mit dessen extremem Gewinnmargen etwas einzukaufen, dass bestenfalls halbwegs für das Gerät geeignet ist.
Zu PowerPC-Zeiten, wo Apple sich noch die Mühe gemacht hat, für die Macs eigene Hardware zu entwickeln, waren diese auch bei weitem billiger und gleichzeitig leistungsfähiger, als die Konkurrenz aus dem Windows-PC-Lager mit ihrer Abhängigkeit vom x86 bzw. Intel.
Wenn man sich die Ausgaben ansieht, die Apple für die Entwicklung von Mac OS X ausweist, und die Einnahmen durch Updates hochrechnet, kann man auch feststellen, dass auch die Entwicklung des eigenen Betriebssystems Apple letztendlich billiger kommt, als Millionen von Windows-Lizenzen für ihre Rechner kaufen zu müssen, wie es bei den anderen PC-Herstellern der Fall ist.

Wie gesagt finde ich es schon bemerkenswert, dass der Prozessor überhaupt erwähnt wird. Bei solch einem Gerät, wo die Technik weiter ind en Hintergrund tritt, als es beim PC der Fall ist, bräuchte man das überhaupt nicht und bei iPhone und iPod wurde es auch nie erwähnt. Selbst beim AppleTV heißt es nur lapidar "Intel Prozessor".
Ich denke, das zeigt eine Richtung auf, besonders, wo Job von "the most advanced chip" spricht. Apple hat wohl aus dem Fehler gelernt, sich wie die anderen an Intel zu binden. Das iPad ist ja genau das Gerät, in dem Intel eigentlich den Atom sehen wollte.

Steve Jobs Zitat

Steve Jobs:

"The problem is, in hardware you can’t build a computer that’s twice as good as anyone else’s anymore. Too many people know how to do it. You’re lucky if you can do one that’s one and a third times better or one and a half times better. And then it’s only six months before everybody else catches up. But you can do it in software."

Tja.

Mag sein, dass Steve Jobs auch 2005 noch dieser Meinung war, die er 1994 geäußert hat und dass das zum Wechsel zu Intel geführt hat. Die desaströsen Erfahrungen mit Intel-Hardware im "Mac" haben ihn mittlerweile wohl eines Besseren belehrt: Es lohnt sich eben doch, eigene Hardware zu entwickeln.

Steve Jobs heute:
"iPad is powered by our own custom silicon. We have an incredible group that does custom silicon at Apple, we have a chip called A4 which is the most advanced chip we’ve ever done that powers the iPad. It’s got processor, the graphics, the I/O, the memory controller, everything in this one chip – and it screams."

Vielleicht hat er sich ja Alan Kay zu Herzen genommen:
"People who are really serious about software should make their own hardware."

Unrecht

Ihr habt beide unrecht. Es geht meiner unmaßgeblichen Meinung nicht darum, wie man einen schnelleren Computer baut. Sondern nur darum, wie Steve verhindern kann, das Mac OS X oder das iPhone OS auf einer anderen Hardware ausser Apple läuft. Beziehungsweise das nicht Linux darauf läuft, damit iTunes nicht unbrauchbar wird.

Mein Kommentar bezieht sich

Mein Kommentar bezieht sich auf den Mac.

Software!

Nein, Steve Jobs hat nur erkannt, das was ich schon viele male erklärt habe aber du nicht verstehst.
Ebenso habe ich das Alan Kay Zitat schon erleutert, das schon lange nicht mehr stimmt und nur zeigt, dass du nicht verstehst, worauf es ankommt. Wer das Zitat aus der damaligen Zeit (Anfang der 80iger) _heute_ noch unreflektiert bringt, zeigt maximal, dass er einiges nicht checked und eher auf den bekannten Spruch von D. Nuhr hören sollte! Das Zitat stammt aus der Computer-Steinzeit und hat schon lange keine Gültigkeit mehr im Desktopbereich. Im Bereich von iPad & Co evtl. noch ein wenig (?) und selbst da ist es zweifelhaft aber im Desktopbereich schon lange nicht mehr.
Ich zitiere mich selber:
"Klar, dass du das auskramst.
Zur heutigen Zeit kann im Computer-Bereich (Computer = Mac oder PC), kaum noch jemand etwas alleine stemmen. Das ist derart komplex geworden, allein schon die GPUs. Es gibt Standards und und und... ganz andere Zeit. Und proprietäre Schnittstellen will heute ohnehin niemand mehr. Die ganz frühen Tage des Coumpterzeitalters, als die ganz Entwicklung noch in den Kinderschuhen und am Anfang gesteckt hat, sind schon lange vorbei. Ganz andere Zeit heute."

"I hope so. I've been there before, and I've recently been there again.
As you know, most of what I've done in my career has been software. The Apple II wasn't much software, but the Mac was just software in a cool box. We had to build the box because the software wouldn't run on any other box, but nonetheless, it was mainly software. I was involved in PostScript and the formation of Adobe, and that was all software. And what we've done with NEXTSTEP is really all software. We tried to sell it in a really cool box, but we learned a very important lesson. When you ask people to go outside of the mainstream, they take a risk. So there has to be some important reward for taking that risk or else they won't take it [*]

The reward has to be like three or four or five times better to take the risk to jump out of the mainstream. [*]

The problem is, in hardware you can't build a computer that's twice as good as anyone else's anymore. Too many people know how to do it. You're lucky if you can do one that's one and a third times better or one and a half times better. And then it's only six months before everybody else catches up. But you can do it in software. As a matter of fact, I think that the leap that we've made is at least five years ahead of anybody."

What about the PowerPC?
"It works fine. It's a Pentium. The PowerPC and the Pentium are equivalent, plus or minus 10 or 20 percent, depending on which day you measure them. They're the same thing. So Apple has a Pentium. That's good. Is it three or four or five times better? No. Will it ever be? No. But it beats being behind. Which was where the Motorola 68000 architecture was unfortunately being relegated. It keeps them at least equal, but it's not a compelling advantage [*]."

http://www.rollingstone.com/news/story/31896381/from_the_archives_a_reve...
Da hat Steve Jobs dann ein wenig Show gemacht und PPC-Marketing betrieben um Leute wie Ut an der Nase rumzuführen, obwohl man teilweise sogar hinten gehangen hat (bzw. gerade deswegen) und vieles eh klar war: http://www.realworldtech.com/page.cfm?ArticleID=RWT051400000000&p=2

[*] Habe ich ebenfalls schon x-mal erläutert!
Mit PowerPC kann man viel verlieren aber nichts gewinnen.
So ist jetzt bei Apple die Hardwareweiterentwicklung des Macs in trockenen Tüchern, ohne Gefahr zu laufen der x86 Welt hinterherzuhinken und Ressourcen womöglich für etwas zu vergeuden, das ohnehin niemanden interessiert und keine Vorteile bringt. Apple kann sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren!

Eigenartige Denkweise

Mag sein das ich mal anderer Meinung war, ich stehe nicht still.

Es ist eine Binsenweisheit, das die Entwicklung nicht still steht. Bei Silizium gibt es Moores Law das eine Verdoppelung der Transistoren alle 18 Monate voraus sagt. Da ist es nicht schwer voraus zu sagen, das eine Entwicklung in Hardware in 6 Monaten wieder veraltet ist. Boh Ei! Der Stein der Weisen.

Es ist schon ein Unding, das Jobs die stetige Entwicklung bei Software mit einer einmaligen Entwicklung bei Hardware vergleicht. Wer es verpennt bei Hardware nach zu legen, der sitzt nach 6 Monaten selbstverständlich im Regen. Das gilt auch für Software. Kann es sich Apple leisten 6 Monate lang nicht für Mac OS X zu entwickeln?

Was nur eines zeigt: Steve ist ein begnadeter Manipulateuer.

Hardwareentwicklung läuft?

[*] Habe ich ebenfalls schon x-mal erläutert!
Mit PowerPC kann man viel verlieren aber nichts gewinnen.
So ist jetzt bei Apple die Hardwareweiterentwicklung des Macs in trockenen Tüchern, ohne Gefahr zu laufen der x86 Welt hinterherzuhinken und Ressourcen womöglich für etwas zu vergeuden, das ohnehin niemanden interessiert und keine Vorteile bringt. Apple kann sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren!

Sorry, ich seh das leider komplett anders. Jetzt wo es sich Apple mit Intel wegen dem A4 verscherzt hat, schafft es Apple nicht einmal einen Core iX in einem iMac problemlos zu betreiben. Geschweige denn in Laptops. Ohne die arbeit der Intel-Leute schafft es Apple offensichtlich nicht, Produkte mit aktueller Intel-Technologie zeitnah auf den Markt zu bringen. Man hängt hinter den Wettbewerb. Wenn man Glück hat, kommen die Intel-Neuerungen bevor die Billig-Marken die Prozessoren verramschen.

Mit x86 hinkt Apple arg hinterher, weil man sich nun ja nicht mehr anstrengen muss. Zudem warte ich immer noch auf die günstigen Apple Rechner, die mit der Standard-Intel Architektur doch erwartet wurden? Wo sind sie denn?

?

Wovon sprichst du?
Was kann eine CPU dafür, wenn es mit dem Display Probleme gibt? Es sind alle 27" iMacs von dem Displayproblem betroffen.
Die Auflösung für 27" Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und IPS gab es vorher noch nirgends.
Ich hätte ohnehin nichts dagegen, wenn Apple mal normale Desktop-Macs anbieten würde, anstatt den All-In-One-Kram. Wenn die Display-Probleme zum Umdenken bei Apple führen sollten, ist mir das nur recht (was ich aber leider bezweifel).

Laptop?
Apple hat schon immer seinen eigenen Fahrplan gehabt. Ob es da wenige Wochen vorher oder später ein Update gibt ist nicht relevant, solange es vorwärts geht. Die CPU steht Apple jedenfalls zur Verfügung ;-) um verbaut zu werden!
Wirklich günstige Rechner kann man von Apple ohnehin nicht erwarten. Das ist nicht Apples Markt. Den Markt will Apple auch garnicht bedienen. Aber immherin erhält man heute i.d.R. mehr Mac fürs Geld.

Du scheinst ebenfalls nicht zu verstehen, was ich oder Steve Jobs in seinem Interview oben zum Ausdruck bringen wollten.
Ich glaube ralf war es, der es verstanden hat und schon ähnliches gepostet hatte.

Display?

Was hat das Display und Probleme mit den ATI-Chips mit der Tatsache zu tun, das Apple den Core iX nur im übergroßen 68cm Kasten verbauen kann, nicht aber in den gängigeren 61cm oder gar 56cm iMac (auf dem Dreisatz-Scheiterhaufen: 27 Zoll, 24 Zoll und 22 Zoll)? Weil es Apple ohne Unterstützung von Intel nicht schafft die CPU-Technologie im iMac Design zum laufen zu bekommen? Ja ich weiß, die TDP wird ausgereizt. Huch!

Apple hat seinen eigenen Fahrplan und die Mac-Fanzines kolportieren feierlich, dass Apple frühzeitig Zugriff auf die neuesten Intel-Chips hat, so würde der Hexa-Core zuerst von Apple vorgestellt. Und die Core iX Laptops hätten ja auch im Januar erscheinen sollen.

Schön ist die Zustimmung, das die Intel-CPUs (über Großhändler) Apple zum Einbau zur Verfügung stehen. Was mich schlußfolgern läßt, das Apple es bisher nicht geschafft hat. Über die Gründe kannst du spekulieren. Nur eine Firma die in den Bankrott möchte, verzichtet darauf aktuelle Technik in den Produkten zu verwenden. Oder die sich eine Nische mit altbackener Technik gesichert hat.

Billige Rechner für Jedermann sind tatsächlich nicht mehr Apples Zielmarkt, aktuell, es war es aber mal anders. Der Mac sollte der Rechner für uns alle sein, auch für die Leute die sich primär nicht mit Informatik beschäftigen. Heute ist Apple eine Luxusmarke.

Und du darfst es Haarspalterei nennen. Man bekommt immer gleichviel "Mac" für sein Geld. Nämlich in der Regel einen "Mac". Solange Moores Law noch kreucht, bekommt man in der Regel auch mehr Computer | Leistung für sein Geld als früher, das hat aber weder etwas mit Apple noch mit Intel zu tun. Betrachtet man den Wettbewerb, bekommt man heute mehr oder weniger die selbe Technik von Apple und vom Wettbewerb, HP, Sony gehen sogar noch einen Schritt weiter, HP läßt das obsolete optische Laufwerk weg (im Envy) Sony verbaut konsequent BD-Laufwerke. Letztlich bekomme ich mehr oder weniger _das selbe_, nur marginal anders verpackt. So gesehen bekommt man nicht mehr. Es ist nur der einfachere Weg an einen Rechner mit Mac OS X zu kommen. Mehr nicht. Dafür zahlt man, für die Bequemlichkeit.

Apples Probleme mit Intel-CPUs hat im übrigens nichts damit zu tun, wie Steve ansonst agiert. Hardware ist komplett unwichtig. Wichtig ist für Apple und Steve, das die Kette stimmt, über Hardware und OS die Digital Lifestyle Produkte exklusiv anbinden und per iTunes die Verwertungskette weiter betreiben. Apple dürfte inzwischen, via App-Store, auch einer der größten Vermarkter von Programmen geworden sein!

Richtig, Steve sieht das Gesamtkonzept, nicht mehr die Hardware an sich. Nur ich bin ein Fossil aus der Zeit von Apple Computer Inc. Und ich habe mich gewandelt, hin zu GNU/Linux mit freien Programmen. Mich interessiert Jobs Vermarktungskette nicht mehr, weil ich nicht an sie glaube, weil ich mich nicht freiwillig Sklave werde. Mich interessiert die Hardware ... und die ist Einheitsbrei. Da kann ich mich auf dem Markt bedienen, was mir am besten zusagt, es ist ja eh überall Intel drin. Da muss ich nicht aufpassen oder Kompromisse mit Äpfeln eingehen, die mir nicht schmecken.

Ich denke das Thema kann man

Ich denke das Thema kann man stecken lassen.

Dennoch zur Info:
Das 27" Debakel hat nichts mit der CPU zu tun. Es ist auch der Core2Duo (übrigens Desktopvariante - die auch im kleinen iMac steckt) im 27" betroffen. Es ist das Display.
Core2Duo Desktop hätte Apple schon vorher verbauen können, da die deutlich (!!!) weniger Strom verbrauchen, als es die TDP Angaben vermuten lassen. Es gibt entsprechende Tests (Xbit Labs, Hardtecs4u, c't und persönliche Erfahrungen).

GPU? Evtl. irgendwie die Displayansteuerung? Es gibt entsprechende Firmwareupdates.
Aber es ist wohl ein Problem am Display selber.
IPS hat Apple vorher übrigens auch schon verbaut. Nur beim 20" Modell hat man mal eine zeitlang TN verbaut.
Und zu den Modellen. Apple baut halt manches einfach nicht, obwohl es gehen würde. Ich würde auch gerne einen normalen Desktop sehen. Will aber wohl Apple nicht.
Ich bin normalerweise ein "All-In-One-Hasser". Aber abseits vom Glossy und den aktuellen Problemen ist das Display schon nice.

Mir passt übrigens auch einiges nicht an Apple. Das hat aber nichts mit der CPU-Architektur zu tun bzw. das ist davon eher unabhängig zu sehen. Da sitzen wir vielleicht teilweise sogar im gleichen Boot?! Stichwort "Versklavung" usw.
Aja, das Apple für Endkunden im iMac und in der TimeCapsule keinen HDD-Wechsel vorsieht, ist ein ganz schlechter Scherz. Das Apple außer für das Login in Mobileme (kostenpflichtig!!!) und den Eintstellungen kein SSL verwendet, ebenso. Nutze ich zwar nicht, finde ich aber dennoch mies. Gibt eine ganze Reihe an Dingen, die mir auf den Zeiger gehen...

Ich habe übrigens etwas zum A4 geschrieben im anderem Beitrag.

Nö realistisch

Hallo,

Unabhäöngig davon was man von den Intelprozessoren hält, muss man schon feststellen, dass Apple in vielen Bereichen dem Markt leistungsmässig hinterher hinkt und dies schon seit einiger Zeit:

- Bis vor kurzem gab es keinen Dekstop-Mac (der MacPro fällt IMHO in die Kategorie Workstation und zählt somit nicht) mit QuadCore-Prozessor.
- QuadCore-Laptops gibt es bei der Konkurenz seit gut 1.5 Jahren (seit Mitte 2008), wenn auch wohl lange nur in homöopatischen Dosen. Bei Apple Fehlanzeige, weder als Core2 noch als Nehalem.

Einzig beim MacPro scheint Apple immer vorne mitdabei zu sein, oder oft sogar erster zu sein. In allen anderen Serien liegt Apple performancetechnisch zurück. Das war anfangs des Intel-Mac-Zeitalters noch anders. Und das deutet IMHO auf einen verschobenen Fokus bei Apple hin, weg von der Mac-Hardware-Entwicklung (die nunmehr eher stiefmüstterlich behandelt wird) hin zu den geschlossenen Plattformen wie iPod, iPhoen oder iPad.

Kurz Apple hinkt bei der Hardware am Mac hinterher, sei es weil andere Prioritäten gesetzt werden oder sei es weil Apple es (nicht mehr) besser kann.

Bis dann

R"udiger

Naja

Wollte oben eigentlich noch mögliche Probleme mit der GPU einfügen.

Bis vor kurzem gab es keinen Dekstop-Mac (der MacPro fällt IMHO in die Kategorie Workstation und zählt somit nicht) mit QuadCore-Prozessor.
Was daran liegt, dass Apple das nicht anbieten wollte... CPUs wären ja da gewesen.
Erst mit den neuen iMacs verbaut Apple das erste mal überhaupt die normalen Desktop-CPUs.

QuadCore-Laptops gibt es bei der Konkurenz seit gut 1.5 Jahren (seit Mitte 2008), wenn auch wohl lange nur in homöopatischen Dosen. Bei Apple Fehlanzeige, weder als Core2 noch als Nehalem.
Die bisher keine große Rolle spielen. Außerdem beim Thema Akkulaufzeit wohl problematisch sind.

Gerade mit den iMacs hat Apple viel Aufmerksamkeit wegen dem Display bekommen - was aber jetzt ausgerechnet ironischerweise Probleme bereitet.
27" bei der Auflösung (entspricht fast einem 30" Display - aber mehr DPI), IPS und LED gab es vorher noch nicht. Wenn man bedenkt, dass ein 30" Display normalerweise nicht für unter 1000 Euro zu erhalten ist, geht der Preis des iMacs auch in Ordnung.

Ich hätte übrigens auch nichts gegen ein freies OSX ;-)

Nehm ich gerne auf

Das die Nobel-Luxusmarke Apple bisher billigste (einmal fast unbrauchbare) TFTs verbaut hat, das ist schon schockierend genug. Das man nun feiert, das Apple endlich qualitativ entsprechende IPS-Panels verbaut, das ist dann traurig. Die Tatsache ist schon schön, aber man muss doch fragen: Wieso nicht eher?

Bezüglich Quad-Cores, das Problem sollten nicht die Akku-Laufzeiten sein. Quad-Cores liefern Leistung, wer die braucht und bezahlt, dem ist klar das der Akku eher die Funktion einer UPS hat. Das Problem ist und war die Abwärme. Und die hat auch cutting-edge-designer Apple wohl nicht in den Griff bekommen. HP und Konsorten tun sich ja auch durchaus schwer damit.

Wieso verbaut Apple im iMac eine Desktop CPU? Mobile Core iX wurden im Herbst vorgestellt? Würde mich wirklich wundern, wenn es eine Desktop CPU wäre.

Ich verstehe nicht ganz, wieso Apple kein Unibody Design beim iMac hin legt, bei dem die CPU mit Kühler im Fuß steckt, Anlehnung am Cube, und dafür wieder der geile Hals des Lampenschirm-iMacs kommt. Ich finde die Lösung, den Rechner ins TFT-Gehäuse zu quetschen etwas fade. Das ist aber mein Geschmack.

Jaja...

Jobs hat mit dieser Einstellung NeXT ruiniert. Nur deshalb war NeXT so billig, dass die damals nicht so flüssige Firma Apple NeXT kaufen konnte.
PowerPC-Marketing hat Jobs nie gemacht. Das hätte er mal tun sollen.

Verdreher

"Toll" wie du mal wieder Fakten verdrehst...

kommst du jemals zur ruhe?

vielleicht lohnt sich hardware entwicklung noch in diesem marktsegment, welches fuer mich eher am smartbook/smartphone markt angesiedelt ist, zumindest aber unter dem recht schwammigen begriff der eingebetteten systeme eingeordnet werden kann. der grund liegt hier in einer deutlich differenzierteren cpu landschaft (auch wenn sie alle die gleiche isa verwenden).

auf dem desktop ist das jedoch nicht gegeben. da gibt es intel, dann eine weile nix und dann amd. frueher gabs dann wieder eine weile nix und dann powerpc. (das ist jetzt mal nach marktanteil und ohne wertung).

ich weiss bis heute nicht was du meinst, wenn du ueber desastroese erfahrungen fabulierst. die verkaufszahlen koennen es nicht sein. und wenn du tausendmal erzaehlst, die verkaufszahlen waeren auch ohne switch gestiegen - beweisen kannst du es nicht. und fakt ist, dass zumindest viele boot camp-/vm-user dann keinen mac haetten.

Nein.

Natürlich lohnt sich auch die Hardware-Entwicklung in dem Segmennt, in dem der Mac angesiedelt ist. Wenn man sich die Entwicklung des "Macs" und von Mac OS X in den letzten vier Jahren ansieht, sieht man ja auch ganz klar, was passiert, wenn man nicht in die eigene Hardware investiert (und statt dessen auf den schlechtesten Hersteller überhaupt setzt, der nur konkurrenzfähig ist, wo es keine Konkurrenz gibt und der zu illegalen Machenschaften greifen muss, um die Konkurrenz zu beseitigen).
Mit desaströs meine ich natürlich nicht die Verkaufszahlen. Die sind okay (egal, ob sie auch ohne den Switch gestiegen wären). Nur haben Verkaufszahlen nichts mit der Qualität des Produkts zu tun. Oder willst Du behaupten, dass HP-PCs besser sind, denn es werden mehr verkauft und dass Windows immer besser ist, als Mac OS, denn es wurde und wird auch noch immer besser verkauft. Wer Erfolg alleine an Verkaufszahlen festmacht, der denkt pekuniär kleinkrämerisch.

Aber es ist schön zu sehen, dass Jobs doch aus den Fehlern, die er bei NeXT und dann noch mal beim Mac gemacht hat, dann doch dazugelernt zu haben scheint.

soso

1. was mac os x mit de hardware entwicklung zu tun hat erschliesst sich mir nicht
2. intel ist nicht der schlechteste hersteller - diese bemerkung entspringt deiner antipathie
3. alles was ich qualitativ als desastroes wahrgenommen habe, hat eher weniger mit den prozessoren zu tun (aktuelles beispiel: iMac 27")
4. das jobs bei next letztendlich x86 hw genommen hat lag ja wohl eher an dem 88k debakel (vielleicht kommt daher die abneigung gegen motorola und ppc). next ist mac os x ist cocoa/objective c. leute die lieber ueber den ppc verlust rumheulen und die objective c zentrierung verdammen, haben den mac von heute einfach nicht kapiert.

aus der heutigen perspektive waere es sehr viel einfacher gewesen, wenn apple nacht dem next kauf gesagt haette: ab jetzt verkaufen wir x86er mit next step. man haette sich den ganzen carbon, ppc-port, classic scheiss sparen koennen und gleich alle kapazitaeten in das wahre mac os x stecken koennen. durch die salamitaktik hat's halt laenger gedauert ...

Jobs hat es doch versucht

Es gab nicht ohne Grund MacOS X Server 1.x (nicht mit den Server Versionen von OS X 10.x verwechseln), das lief zwar auf PowerPC aber Softwaretechnisch macht das keinen Unterschied für Applikationen. Nur hat dafür kein einziger Mac ISV Software angeboten, und es blieb bei Ports schon bekannter NeXT Software. Eine der Gründe warum MacOS X Server so schnell wieder von der Bildfläche verschwand, und durch die Public Beta ersetzt wurde, in die dann eine alte Apple Technologie Einzug hielt - Carbon. Früher mal unter A/UX Mac Toolbox bekannt und Teil von A/UX.

Hätte Jobs damals radikal auf OPENSTEP for Mach x86 umgestellt, gäbe es heute Apple nicht mehr! Denn diesen Schritt wäre kein einziger ISV mitgegangen.

Apple hat in der Vergangenheit große Fehler gemacht. Der erste war bei der Umstellung auf PowerPC nicht radikal System 7 zu entsorgen und durch A/UX zu ersetzen. Aufgefallen wäre es den Kunden kaum, A/UX sah wie System 7 aus und wurde auch fast durch die Bank wie System 7 bedient. Dadurch hätte man von Anfang an native PowerPC Software gehabt, und dank "Carbon" hätte man leicht Software auf das System portieren können.

Der nächste Punkt hängt mit dem Festhalten an System 7 zusammen. Apple hätte die Entwicklung eigener ASICs mit dem Wechsel zum PowerPC über Bord werfen sollen. Die IBM Chipsets für PowerPC waren von Anfang an deutlich besser.

P.S. Jobs hat eine Antipathie gegenüber IBM. Der erste PowerPC kam exklusiv von IBM, und nicht von Motorola, wie das beim 88k der Fall gewesen war. Trotz massiver Probleme mit verschiedenen PowerPCs von Motorola hat Jobs bis zum G5 Debakel (Motorolas G5 wurde einfach nicht fertig) an Motorola festgehalten, obwohl IBM die ganze Zeit deutlich besser war, und die Fehler von Motorola ausbügeln mußte. Die NeXT Prototypen mit PPC 601 waren deutlich besser als die 88k Prototypen, und wären damals kostengünstig zu haben gewesen. Da man den Bus der 88k-Familie übernommen hatte, wäre es leicht gewesen die NeXT Hardware auf IBM CPU umzustellen. Stattdessen kam die Umstellung auf die lahmen 486er.

Wäre Motorola besser gewesen, würde heute noch im Macs ein PowerPC stecken.

tjp

Ich hatte eigentlich beim Thema NeXT mit einer Reaktion gerechnet und hatte schon entsprechend recherschiert und den Browser voll mit Tabs offen, um direkt entprechend zu antworten. Gestern Abend habe ich leider das Fenster geschlossen, auch weil ich anderes zu tun habe. Daher Kurzfassung aus dem Kopf.

Die NeXT-Stations waren gut aber ein finanzieller Flop. Da NeXT nicht börsennotiert war, gab es keine klaren Zahlen dazu. Aber es gibt entsprechende Aussagen einiger damaligen Führungspersonen und eben auch Verkaufzahlen.
Erst als NeXT sich von der Hardware verabschiedet hat und sich auf das konzentriert hatte, was wirklich NeXT ausgemacht hat, die Software, also vorallem NeXTstep, lief es offenbar finanziell besser (allerdings hatte da auch schon der Windows-Zug deutlich mehr fahrt aufgenommen und IBM hat zwischenzeitlich seine Interessen auf das damals nicht uninteressante OS/2 gelenkt).
Der Schritt kam aber eigentlich bzw. wahrscheinlich zu spät, wenn man sieht was für Chancen dieses System evtl. gehabt hätte. Ende der 80iger war nämlich IBM an einer Lizensierung von NeXTstep interessiert, später auch so Größen wie Compaq (damals ziemlich groß) und Dell, noch bevor das mit Windows so richtig Fahrt aufgenommen hat.
Steve Jobs hätte womöglich den ganz großen Coup landen können und im optimistischsten Fall mit NeXTstep heute eine ähnliche Rolle einnehmen können, wie es Microsoft mit Windows heute hat (MS Word & Co hatte damals auch nicht so eine Schlüsselrolle, da damals noch WordPerfect - zu Recht - die Textverarbeitung Nummer 1 in der Welt war, das es auch für NeXTStep gab. Zumindest für DOS gab es auch ein komplettes WordPerfect Office nur evtl. nicht als soches vermarktet). Stattdessen ist er damals mit der Lizensierungsgeschichte nicht so richtig warm geworden und hat auf eigene Hardware gesetzt, die zwar gut aber auch viel zu teuer war und nicht annähernd das Interesse auf sich zog, wie das Betriebsystem NeXTstep.
Weiß jetzt nicht, ob IBM & Co unbedingt auf x86 bei NeXTstep bestanden hätten/haben. IBM hatte ja ohnehin Pläne mit PowerPC. Damals war x86 bei weitem auch nicht so gesetzt im Desktop-Bereich wie heute: WinTel (also die Dominanz von Windows und x86) ist erst danach so richtig entstanden. Das war damals noch eine ganz andere Zeit... .

Also da hätte durchaus einiges anders laufen können. Sowohl bei den Betriebsytemen, als auch bei der CPU-Architektur.
Übrigens gab es auch in den 90igern eine OS/2 Version für PowerPC, die nie veröffentlich worden ist (angeblich damit u.a. Microsoft sein Windows NT damals für PowerPC einstellt).

Full ack

*unterschreib*
Aber Ut mag Äpfel und Birnen Vergleiche... und offenbar auch noch den Osterhasen :-)

agnilux

Hallo,

Hast du mehr dazu?
Was Google ausspuckt ist - nun ja - zeimlich mager und die Homepage gibt auch nciht wirklich etwas her (ausser einem Google-Maps-Lageplan).

Bis dann

R"udiger

Danke

Auch wenn es nicht viel mehr Licht in die Agnilux-Geschichte bringt (aber immerhin etwas)

Wenn es wahr sein sollte, dass der A4 "nur" ein Cortex-A8-Kern mit einer PowerVr-Grafik ist, dann frag ich mich wirklich, wozu Apple dann die P.A.Semi-Leute brauchte. Sowas gibt es nun wirklich schon längere Zeit am Markt (siehe z.B. TI OMAP3xxx-Serie, oder den iPhone-SoC) oder mit besserer CPU (siehe TI OMAP 4xxx mit Cortes A9 DualCore). Nicht dass der A4 dann eine schlechte CPU w're, aber eine Entäuschung schon, da er dann nur ein "me too" wäre. Mal sehen was die weiter Zukunft enthüllt.

Bis dann

R"udiger

naja

na in den links steht wohl auch etwas bloedsinn mit drin - ich denke mal die naehere zukunft wird mehr erhellendes bringen.

gibt es den TI OMAP 4xxx eigentlich schon zu kaufen?

solange noch immer nicht geklaert ist, welche cpu und gpu realisiert wurde und vor allem wie energieeffizient das gemacht wurde, wuerde ich mich mit "me too" zurueckhalten.

wenn iWork als "fast,fast,fast" bezeichnet wird, dann muss das schon ordentliche hardware sein. falls jemand schonmal iWork benutzt hat, dann weiss er was ich meine ;-)

re: agnilux

nur das:
http://www.nytimes.com/2010/02/02/technology/business-computing/02chip.h...

und dann kannst du bei linkedin nach dem namen suchen und in die lebenslaeufe was reininterpretieren. einen neuen PowerPC wirds wohl nicht geben (von den ca. 10 hanseln die bei linkedin gelistet sind haben zwei mal bei TiVo gearbeitet)

Apple A4

Ich habe mal einen Blick in das iPhone SDK 3.2, welches für das Ipad gedacht ist, geworfen. Das hat in Bezug auf die ISA auch keine weitere Erkenntnisse gebracht. In XCode lässt sich neben x86 nur ARM als Ziel auswählen und das SDK enthält weiterhin Fat-Binarys in ARMv6/ARMv7. Man könnte also denken, dass der Apple A4 ein ganz normaler ARM ist.
Allerdings hat das alles insofern nichts zu sagen, als dass die Programme zum Testen im iPhone/iPad-Simulator zuerst in x86 erzeugt werden und erst später in ARM erzeugt werden, um dann auf der echten Hardware getestet zu werden (was nur funktioniert, wenn man sich bei Apple registriert hat). Die echte Hardware gibt es noch nicht, also muss Apple im SDK die echte Zielplattform noch nicht unterstützen.

Ich tippe mal, dass das iPhone SDK sowieso nur eine Übergangslösung ist, um die iPhone-Entwickler an das iPad zu gewöhnen. (Bei der Vorstellung des ersten iPhones sprach man auch noch davon, dass auf dem iPhone OS X liefe.) Das fertige Produkt bekommt dann iPad OS 1.0 und die SDKs werden getrennt. Die Entwickler müssen sowieso ziemlich umfangreiche Änderungen an ihren iPhone-Apps vornehmen, damit sie zu iPad-Apps werde.

ma gugge

es gibt noch ein anderes geruecht aus der pre-iPad aera:
chinesen hatten das 9,7" display treffend vorausgesagt und in dem gleichen artikel von einem 22" iMac gesprochen.

das A+ upgrade des iphones von dem jobs sprach ist sicher ein A4 update - aber warum dazu jetzt was verlauten lassen? um die iphone verkaeufe zu gefaehrden? wie bloed sollte man sein.

das ipad kommt ende maerz - ist also noch nicht mal da. abgesehen davon ,dass ende maerz dieses jahr wahrscheinlich in den april faellt, wissen wir alle noch nicht wie der volle funktionsumfang aussehen wird. erst danach wird apple was zum rest der touch geraete sagen.
btw: ich denke apple muss den preis des iphones senken: 699 euro fuer ein 32 GB iphone vs 729 dollar fuer ein 32GB ipad mit 3G? das wird sicher anders ...

ObjectivC per silizium? ich kann mir nichtmal so richtig LLVM-IR in silizium vorstellen (wie bei jazelle fuer java)

A+

Mit A+ meint Jobs sicherlich eher die amerikanische Schulnote entsprechend einer 1+ in D.

Oder es gibt neben dem A4 im iPad einen A3 im iPhone und passend zu Jobs Aussage "New Macs for 2010 are going to take Apple to the next level" bekommen die Nachfolger des Intel-"Macs" den A6 und den A8.

Objective C per Silizium halte ich auch für etwas weit her geholt.

Objectiv-C Unterstützung

Wenn man einen Objective-C Prozessor bauen würde, bräuchte man ja keinen Compiler. Zudem kompiliert man in der Regel nicht umsonst, das hat auch seine Gründe.

Ich könnte mir aber Vorstellen, das kompilierter Objective-C Code unter Umständen auf der eher C(++) optimierten Hardware nicht so gut läuft oder die eine oder andere Schwachstelle, einen Flaschenhals hat. Vielleicht haben Dan und Kumpels ja einige Dinge am Prozessor-Design in Richtung Objectiv-C angepaßt? Größere Caches, mehr und tiefere Stacks, ... Wenn Dan nicht weiss, wie man so etwas macht, wer dann?

Offensichtlich ging es euch bei der Suche nach dem A4 nicht anders als mir, es kamen viele Audi-Treffer. Horch! Ja, da würde es mich nicht wundern, wenn bald ein A6, A8 und ein R1 Prozessor kommen ;-)

Wenn Apple Glück hat, dann ist das iPad Mark I so etwas wie der erste iPod. Das war ja auch eine Kombination aus externer Firewire Festplatte und MP3-Player. Die evolution des iPods zu dem was er heute ist, ist schon bemerkenswert. Die Verkaufskurve war am Anfang keineswegs so steil, aber immer stetig nach oben. So gesehen hat Apple wohl schon Pläne für die nächsten iPads. Und bei Investitionskosten von mehreren 100 Millionen US-$ wohl auch Pläne für den Prozessor.

Ich frage mich wirklich, ob die Verzögerung bei den Core iX MacBook Pros nur etwas mit der Grafik (Intel/nVidia/ATI) und Intel zu tun hat, oder ob Apple, nach der iPad Vorstellung, mehr bieten wird?

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